Panorama

Mexikanische Kartell-Größe gefasst Drogenboss wehrt sich vergeblich

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Drogenboss Arnoldo Villa Sánchez gilt als besonders aggressiv und gewalttätig.

(Foto: REUTERS)

Mehrere Tausend Menschen müssen jährlich in Mexiko sterben, weil sie dem Geschäft mit den Drogen zu nahe kommen. Einer der Großen in der Szene ist Arnoldo Villa Sánchez - bis ihm die Polizei auf die Schliche kommt.

Ein gesuchter Drogenboss ist den Behörden in Mexiko ins Netz gegangen. Die Bundespolizei fasste die mutmaßliche Nummer zwei des Beltrán-Leyva-Kartells, Arnoldo Villa Sánchez, wie der nationale Sicherheitschef mitteilte. Vorausgegangen seien achtmonatige Ermittlungen.

Villa wurde gemeinsam mit einem Bodyguard in einem Fahrzeug gestellt. Laut Rubido versuchte er sich zu wehren, konnte jedoch festgenommen worden, ohne dass ein einziger Schuss fiel. Die Polizei stellte bei ihm fünf Pakete mit synthetischen Drogen sowie zwei Schusswaffen sicher.

Angeblich war Villa 2009 Sicherheitschef des Drogenbosses Hector Beltrán Leyva. Wegen seiner besonderen Aggressivität und Gewalttätigkeit habe er in dem Drogenkartell rasch Karriere gemacht. Laut dem US-Finanzministerium gewann das Beltrán-Leyva-Kartell in Mexiko in jüngster Zeit wieder an Macht. Die USA haben auf Hinweise zur Festnahme von Kartell-Chef Hector Beltrán Leyva fünf Millionen Dollar (3,6 Millionen Euro) ausgesetzt. Seit 2006 wurden in Mexiko mehr als 77.000 Menschen im Zusammenhang mit der Drogenkriminalität getötet.

Quelle: n-tv.de, ame/AFP

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