Panorama

Notstand über Kaliforniens Norden Dutzende Feuer wüten

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Die Ponderosa ist verbranntes Land.

(Foto: AP)

Im Westen der USA toben Dutzende Waldbrände und halten die Einsatzkräfte in Atem. Über den Norden Kaliforniens wird der Notstand verhängt. Mehrere Zehntausend Hektar Land sinmd bereits verbrannt. Auch in den Staaten Washington, Idaho und Montana wüten weiterhin heftige Feuer.

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Beim Einsatz nahe Ravendale (Kalifornien).

(Foto: REUTERS)

Wegen anhaltender heftiger Wald- und Buschbrände haben die Behörden im Norden Kaliforniens den Notstand ausgerufen. Wie der Gouverneur des westlichen US-Bundesstaates, Jerry Brown, mitteilte, waren die Bezirke Plumas, Shasta und Tehama betroffen, in denen insgesamt etwa ein Dutzend Feuer wüteten. Auch in weiteren westlichen Bundesstaaten der USA hielten Waldbrände weiter die Einsatzkräfte in Atem.

In Nordkalifornien kämpfen tausende Feuerwehrleute seit Tagen gegen die Flammen. Der derzeit gefährlichste der Großbrände, der "Ponderosa"-Brand, zerstörte bislang mehr als 50 Gebäude und bedroht etwa 200 weitere. Nach Behördenangaben vernichtete allein dieses Feuer bereits 10.000 Hektar Land, bis Mittwochmittag (Ortszeit) war es zur Hälfte eingedämmt. Das Feuer "Chips" zerstörte bereits 25.000 Hektar Land und war erst zu etwa einem Viertel eingedämmt.

Auch in den Bundesstaaten Washington, Idaho und Montana wüten weiterhin heftige Feuer, die von hohen Temperaturen und extremer Dürre begünstigt werden. Seit Jahresbeginn wurden in den USA bereits knapp drei Millionen Hektar Land durch verheerende Brände in Schutt und Asche gelegt. Am schwersten betroffen war der Bundesstaat Oregon im Nordwesten mit 470.000 Hektar.

Quelle: ntv.de, dpa

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