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Kanal zum Schwarzen Meer Erdogan plant zweiten Bosporus

50 Kilometer lang, 150 Meter breit und 25 Meter tief - das vom türkischen Premier Erdogan geplante Projekt ist gigantisch. Ein Kanal westlich von Istanbul soll den Bosporus vom Schiffsverkehr entlasten. Der Premier verkündet das Projekt kurz vor den Wahlen - die Kosten verschweigt er.

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Erdogan träumt von Großem.

(Foto: AP)

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan will westlich von Istanbul einen Schiffskanal als Alternative zum Bosporus bauen lassen. Machbarkeitsstudien für das Projekt, das eine zweite Verbindung zwischen dem Schwarzen Meer und dem Marmarameer schaffen würde, sollten binnen zwei Jahren abgeschlossen sein, sagte Erdogan in Istanbul gut sechs Wochen vor der türkischen Parlamentswahl.

Der Istanbul-Kanal würde westlich von Istanbul auf einer Strecke von etwa 50 Kilometern verlaufen, etwa 150 Meter breit und rund 25 Meter tief sein. Er würde den stark befahrenen Bosporus, den jährlich mehr als 50.000 Handelsschiffe passieren, vor allem von dem gefährlichen Tankerverkehr entlasten.

"Heute krempeln wir die Ärmel hoch, um das größte Projekt des Jahrhundert zu beginnen, an das nicht mal der Panamakanal oder der Suezkanal herankommen", sagte Erdogan vor begeisterten Anhängern. Die Türkei habe den festen Willen, dieses Projekt umsetzen. Kosten für den Bau nannte er nicht.

Quelle: n-tv.de, dpa

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