Panorama

Kinderpornographisches Material Ermittlungen gegen Polizist ausgeweitet

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In mindestens zwei Fällen soll der Polizist Flüchtlinge misshandelt haben.

(Foto: dpa)

Erst ging es um Misshandlung von Flüchtlingen und illegalen Waffenbesitz. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft auch noch wegen des Verdachts auf Besitz von Kinderpornographie gegen einen Bundespolizisten aus Hannover.

Die Staatsanwaltschaft Hannover hat ihre Ermittlungen gegen einen Bundespolizisten ausgeweitet, der auf einer Wache Flüchtlinge misshandelt haben soll. Neben den Vorwürfen der Körperverletzung im Amt und des unerlaubten Waffenbesitzes ermittelt die Staatsanwaltschaft nun auch wegen des Verdachts des Besitzes von Kinderpornografie, wie der "Spiegel" berichtet.

Demnach entdeckte die Polizei bei einer Hausdurchsuchung im Mai einen Datenträger, auf dem verdächtiges Material gespeichert war. "Wir prüfen, ob es eindeutig dem Beschuldigten zugeordnet werden kann", sagte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge dem Magazin.

Der Bundespolizist wird beschuldigt, in einer Polizeiwache in Hannover in mindestens zwei Fällen Flüchtlinge misshandelt zu haben. Nach Medieninformationen soll er einen afghanischen Flüchtling gewürgt und an Fußfesseln umhergeschleift haben. In einem anderen Fall soll er einen Marokkaner erniedrigt und diesem verdorbenes Schweinemett verabreicht haben.

Quelle: n-tv.de, ghö/AFP

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