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In mehreren europäischen Metropolen gibt es schon Katzen-Cafés, auch in Berlin.
In mehreren europäischen Metropolen gibt es schon Katzen-Cafés, auch in Berlin.(Foto: picture alliance / dpa)
Samstag, 26. April 2014

Gratis-Kaffee und Gratis-Katze: Erstes Katzen-Café eröffnet in New York

In New York kommen Katzenliebhaber und herrenlose Tiere jetzt ganz einfach zusammen: Bei einem Kaffee lernt man sich entspannt kennen und geht dann bestenfalls zusammen nach Hause. Die neue Singlebörse funktioniert und bedient auch noch einen guten Zweck.

Nach mehreren Ländern in Asien und Europa haben nun auch die USA ihr erstes Katzenlokal. Für vier Tage eröffnete in New York das "Cat Café", in dem Kunden kostenlos Kaffee und Teilchen genießen und dabei 21 Katzen aus dem Tierheim streicheln und - wenn sie mögen - auch adoptieren können. Schon hunderte Neugierige besuchten das kleine Lokal, mehrere Katzen fanden bereits einen neuen Besitzer. Die Organisatoren hoffen, dass alle Vierbeiner im Café ein neues Heim bekommen.

Gesponsert wurde die Aktion von dem Tierfutterhersteller Purina One. Dessen Sprecherin Niky Roberts bezeichnete sie als vollen Erfolg: "Allein am ersten Tag kamen rund 500 Gäste, die Leute warteten stundenlang auf Einlass." Um allen eine Chance zu geben, werden die Gäste gebeten, spätestens nach einer Stunde wieder zu gehen. Über die Katzen wacht derweil die Tierschutzorganisation North Shore Animal Liga, sie sorgt dafür, dass die Tiere regelmäßige Ruhepausen bekommen und von den begeisterten Gästen nicht überbeansprucht werden.

Medizinstudentin Julie Schoonover lässt sich von dem Run auf das Viertage-Lokal nicht abschrecken, sie will bis zur Schließung jeden Tag wiederkommen - wegen der Allergie ihrer Mitbewohnerin kann sie in der Wohnung keine Haustiere halten. Nun kann sich die 24-jährige Katzenliebhaberin nicht entscheiden, welchen ihrer zehn vierbeinigen Favoriten sie als nächstes streicheln soll. "Das ist die reine Wonne", sagt sie und wünscht sich, ein echtes Katzen-Café in ihrer Nachbarschaft zu haben.

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Quelle: n-tv.de