Panorama

Verzicht und Lebensfreude Fastenaktionen der Kirchen

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(Foto: dpa)

Die Fastenaktion der evangelischen Kirche steht unter dem Motto "Sieben Wochen Ohne". Ein "kluger, heilsamer Verzicht" könne zu Lebensfreude und einem leidenschaftlicheren Dasein beitragen, heißt es. Die Fastenzeit des katholischen Hilfswerks Misereor richtet sich gegen den Klimawandel.

Die Kirchen in Deutschland haben bundesweit zu Fasten- und Spendenaktionen aufgerufen. In der Münchner Erlöserkirche eröffnete die evangelische Kirche mit einem Gottesdienst die Fastenaktion "Sieben Wochen Ohne". In ihrer Predigt sagte die Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, dass "kluger, heilsamer Verzicht" zu Lebensfreude und einem leidenschaftlicheren Dasein beitragen könne.

Der Auftakt für die bundesweite Spenden- und Fastenaktion des katholischen Hilfswerks Misereor begannt im Dom in Münster. Mit einem Gottesdienst wurde die sechswöchige Kampagne eröffnet, mit der die Organisation ein Zeichen gegen den Klimawandel setzten will. Bis Ostern sollen bundesweit Menschen aus Afrika, Asien und Lateinamerika von den Folgen des Klimawandels in ihrer Heimat berichten. Die Erderwärmung habe für die Armen im Süden viel schlimmere Folgen, als für die Menschen im Norden, teilte Misereor mit. An den Feierlichkeiten nahm auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) teil.

Bei der 52. Misereor-Fastenaktion machen 13.000 katholische Gemeinden mit. Das Thema heißt in diesem Jahr wieder "Gottes Schöpfung bewahren - damit alle leben können". Höhepunkt ist die bundesweite Fastenkollekte Ende März. Das Hilfswerk kämpft weltweit gegen Hunger und Armut. Dabei engagiert sich die Organisation mit Sitz in Aachen besonders in den Bereichen Bildung, Landwirtschaft und Gesundheit.

Quelle: n-tv.de, dpa

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