Panorama

Totgesagte leben länger Fidel Castro besucht Schule in Havanna

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Lebenszeichen nach über einem Jahr: 2006 übergab Castro die Macht krankheitsbedingt an seinen Bruder Raúl.

(Foto: REUTERS)

Kubas Ex-Präsident Fidel Castro hat sich nach über 14 Monaten erstmals wieder in der Öffentlichkeit gezeigt. Offizielle Medien berichteten über einen Besuch des 88-Jährigen in einer Schule in Havanna. Die Parteizeitung "Granma" zeigte Fotos. Darauf ist zu sehen, wie Castro aus einem Minibus heraus mehreren Venezolanern die Hand schüttelt. Er trägt eine dunkelblaue Trainingsjacke und ein schwarzes Basecap.

Das letzte Mal war Castro am 8. Januar 2014 bei der Eröffnung einer Galerie in Havanna öffentlich aufgetreten. In den vergangenen Wochen wurde im Internet wieder einmal über eine Erkrankung und den möglichen Tod des einstigen Revolutionsführers spekuliert. Fidel Castro hatte seine Macht 2006 krankheitsbedingt an seinen Bruder Raúl abgegeben.

Der Besuch der Schule "Vilma Espín Guillois" unweit von Castros Haus erfolgte den Angaben zufolge bereits am vergangenen Montag. Die Gruppe Venezolaner hielt sich laut "Granma" zum Solidaritätsbesuch in Kuba auf. Castro mahnte die Besucher dem Bericht zufolge zur Eile, um in Venezuela möglichst viele Unterschriften gegen die Entscheidung der USA zu sammeln, Venezuela als nationale Bedrohung für die USA einzustufen.

Quelle: n-tv.de, ath/dpa

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