Panorama

Verunglücktes Eishockey-Team Galimow stirbt an Verletzungen

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Taucher können alle Insassen bergen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der Flugzeugabsturz der Eishockey-Mannschaft Lokomotive Jaroslawl am 7. September erschüttert die Sportwelt. Alexander Galimow überlebt zuerst als einziger Spieler, erliegt nun aber seinen schweren Verletzungen in einem Moskauer Krankenhaus.

Fünf Tage nach dem Flugzeugabsturz im russischen Jaroslawl ist der einzige überlebende Spieler der Eishockey-Mannschaft Lokomotive Jaroslawl seinen schweren Verletzungen erlegen. Alexander Galimow starb im Moskauer Wischnewski-Krankenhaus. Trotz des Einsatzes aller modernen Behandlungsmethoden hätten die Ärzte den Spieler, der Verbrennungen an 90 Prozent der Hautoberfläche erlitten hatte, nicht retten können, erklärte das Krankenhaus. Die Zahl der Opfer des Absturzes stieg damit auf 44.

Galimow war einer von zwei Menschen, die den Absturz einer russischen Jak-42 am Flughafen von Jaroslawl am 7. September zunächst überlebten. 36 weitere Spieler und Trainer des Eishockeyteams starben, außerdem sieben Besatzungsmitglieder. Aufschluss über die Unglücksursache soll eine Analyse der Flugschreiber bringen. Die Motoren und die Bremsklappen der 18 Jahre alten Maschine waren nach Behördenangaben funktionstüchtig.

Zehntausende Fans hatten am 10. September in einer Trauerfeier im Stadion von Jaroslawl Abschied von den getöteten Eishockey-Stars genommen. Nach Galimows Tod schrieb ein Fan auf der Homepage von Lokomotive Jaroslawl: "Gott, wir alle hatten so auf ein Wunder gehofft. Nun ist die letzte Saite gerissen." Russlands Präsident Dmitri Medwedew hatte als Reaktion auf das Unglück die Schließung unsicherer Fluggesellschaften und höhere Bußgelder für Verstöße gegen Sicherheitsvorschriften angeordnet.

Quelle: n-tv.de, AFP

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