Panorama

Teures "Rauchverbot" Gasalarm im Bundestag

Ein heimlicher Raucher hat offenbar einen Gasalarm im Bundestag ausgelöst und damit für eine Räumung des Gebäudes in der Mitte Berlins gesorgt. Ein elektronischer Melder hatte nach Angaben der Feuerwehr am Donnerstag Alarm geschlagen und zu einem Großeinsatz geführt. Mit 20 Fahrzeugen rückte die Feuerwehr an und begann vorsorglich den Bundestag zu evakuieren.

Nach 20 Minuten konnte jedoch Entwarnung gegeben werden. Der Melder sei durch Zigarettenrauch in einer Nichtraucherzone ausgelöst worden, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.

Es sei der erste Fall dieser Art im Reichstag, dem Sitz des Bundestags, gewesen, teilte die Feuerwehr mit. In der Regel seien die Gasmelder so eingestellt, dass sie bei Zigarettenrauch keinen Alarm auslösen. Sollte der verantwortliche Raucher ermittelt werden, muss er für die Kosten des Einsatzes in Höhe von mehreren tausend Euro aufkommen, sagte der Feuerwehrsprecher. Die Bundespolizei habe die Ermittlungen übernommen.

Quelle: ntv.de