Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ Hamburger Gesundheitsbehörde ruft Vereine zu Impfaktionen auf +++

Die Hamburger Gesundheitsbehörde hat Organisationen und Vereine zu Impfaktionen aufgerufen. Senatorin Melanie Leonhard appellierte an die Bürger: "Wenn Sie beispielsweise in einem Verein engagiert sind, können Sie eine eigene Impfaktion organisieren, um bisher nicht Geimpfte zu erreichen." Wer vor Ort gut vernetzt sei und sich zutraue, bisher ungeimpfte Personen zu erreichen, könne eine lokale Aktion in Zusammenarbeit mit einem niedergelassenen Arzt veranstalten. Sollte das nicht möglich seien, könne auch ein mobiles Impfteam der Stadt Hamburg in Anspruch genommen werden. Vereine mit geeigneten Räumlichkeiten können sich unter corona@soziales.hamburg.de per Mail an die Behörde wenden.

+++ Fury in the Slaughterhouse treten auf - Corona-Spürhunde im Einsatz +++
Corona-Spürhunde sollen Konzerte sicherer machen: Beim bundesweit ersten Praxiseinsatz der Tiere hat die Band Fury in the Slaughterhouse in Hannover gespielt. Zugelassen waren 500 Besucher, alle mussten vorher einen Antigen-Schnelltest und einen PCR-Test machen und eine Schweißprobe für die Hunde abgeben. Fünf bis sechs Hunde sollten im Einsatz sein, dabei sollten die Tiere nicht durch die Menschenmenge laufen, sondern davon abgesondert die Proben beschnüffeln. Ziel des Forschungsprojekts "Back to Culture" von Tierärztlicher Hochschule Hannover, Hannover Concerts und ProEvent Hannover sei es, herauszufinden, ob der Einsatz der Hunde eine Option bei Großveranstaltungen sei, sagte Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler. "Es gibt weltweit Interesse an dem Projekt", betonte der CDU-Politiker. Holger Volk, Leiter der Klinik für Kleintiere an der Tierärztlichen Hochschule Hannover, sprach von weltweit 26 Studien, die alle ergeben hätten, dass Hunde Corona-Infektionen erschnüffeln könnten. Die vierteilige Konzertreihe wird fortgesetzt mit Bosse, Alle Farben und Sido. Bei diesen Konzerten steigen die Besucherzahlen nach und nach auf bis zu 1500 - und immer mehr Corona-Regeln entfallen. Beim letzten Konzert müssen nicht einmal mehr Masken getragen werden. Das Projekt wird vom niedersächsischen Wissenschaftsministerium mit 1,3 Millionen Euro gefördert.

+++ Baerbock fordert Ausweitung niedrigschwelliger Impfangebote +++
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie setzt die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, auf eine Ausweitung niedrigschwelliger Impfangebote. Diese sollten länger als eine Woche verfügbar sein, etwa in Supermärkten oder Sporteinrichtungen, sagte Baerbock im dritten sogenannten TV-Triell der Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen mit Blick auf die zu Ende gegangene Impfaktionswoche. Der Schlagabtausch wurde dieses Mal von den Sendern ProSieben, Sat.1 und Kabeleins ausgestrahlt. Der Kanzlerkandidat der Union, Armin Laschet, sagte, er sei überrascht gewesen, wie viele Menschen sich im Rahmen der Impfaktionswoche "plötzlich" impfen ließen. "Es gibt noch viele, die wollen, wenn man sie erreicht. Und das muss die Kraftanstrengung sein." SPD-Bewerber Olaf Scholz mahnte, Ungeimpfte seien dem höchsten Risiko ausgesetzt, im Krankenhaus zu landen. "Und ich hoffe, dass wir bald regelmäßig Zahlen haben, die die Unterschiede ausmachen von den Infektionen bei den Geimpften und bei den Ungeimpften, damit man das vergleichen kann", sagte der SPD-Politiker.

+++ Watzke: Gut gefüllte Fußballstadien "verantwortbares Risiko" +++
Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat sich erneut für die Zulassung größerer Zuschauermengen in den Fußballstadien stark gemacht. "Wenn die überwiegende Mehrheit der Zuschauer geimpft und die Kinder getestet sind, halte ich Fußballspiele vor gut gefüllten Häusern für ein verantwortbares Risiko, zumal wir extrem hohen Aufwand betreiben, um maximal sichere Veranstaltungen durchzuführen", sagte der BVB-Chef der "Welt am Sonntag". Er habe "sehr viel Zuversicht", dass bald wieder deutlich mehr Fans in die Arenen dürfen. Zum Heimspiel gegen Union Berlin dürfen erneut maximal 25.000 Fans in die Dortmunder Arena, die für mehr als 81.000 Menschen Platz hat.

+++ Kanzlerkandidaten werben für Corona-Impfung - Scholz: Ungeimpfte gehen großes Risiko ein +++
Zum Ende des bundesweiten Aktionswoche zur Corona-Impfung haben die Kanzlerkandidaten von Union und SPD, Armin Laschet und Olaf Scholz, und auch Grünen-Bewerberin Annalena Baerbock noch einmal an ungeimpfte Bürgerinnen und Bürger appelliert, sich impfen zu lassen. "Unser Rat: Lasst Euch impfen", sagte Scholz im TV-Triell in den Sender ProSieben, Sat1 und Kabel 1. Ungeimpfte Erwachsene gingen ein großes Risiko ein. Es würden fast ausschließlich Ungimpfte sein, die in Krankenhäuser kämen oder sogar um ihr Leben ringen müssten, sagte Scholz. Auch Unions-Kanzlerkandidat Laschet warb dafür, "parteiübergreifend" für Impfungen zu werben. Eine Impfpflicht halte er aber für falsch. Baerbock warb dafür, dass es nicht nur in einer Aktionswoche Angebote etwa in Supermärkten oder in Sportstätten geben solle. Bund und Länder hatten zuletzt mit einer nun abgelaufenen Aktionswoche versucht, die Impfkampagne wieder in Schwung zu bringen.

+++ 21:30 Berlins Regierender Bürgermeister erwartet Durchsetzung der 2G-Regel Ende Oktober +++
Der scheidende Berliner Regierende Bürgermeister Michael Müller erwartet für den Herbst Verschärfungen in der Coronapolitik. In der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" sagt Müller, er glaube, dass Getestete dann immer seltener mit Geimpften und Genesenen gleichgestellt würden. "Ich glaube, das wird Ende Oktober eine Rolle spielen, schon durch viel privates Engagement, dass es immer mehr in die Richtung geht", so Müller, der als Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz die Coronapolitik an vorderster Stelle mit aushandelt. Er begründete dies mit dem ausreichenden Impfangebot für alle in Frage kommende Bevölkerungsgruppen. "Jeder konnte es in Anspruch nehmen. Auch die Jüngeren konnten es in Anspruch nehmen. Und tatsächlich wird dann 2G immer mehr umgesetzt."

+++ 20:50 2020 erstmals mehr Sterbefälle als Geburten im US-Bundesstaat Alabama +++
Zum ersten Mal in der Geschichte des Bundesstaates Alabama gab es im Jahr 2020 mehr Todesfälle als Geburten. Das berichtet die "New York Times". "Unser Staat ist im Jahr 2020 buchstäblich geschrumpft", sagte Dr. Scott Harris, der Gesundheitsbeauftragte des Bundesstaates Alabama. Im vergangenen Jahr gab es im US-Bundesstaat insgesamt 64.714 Todesfälle im Vergleich zu 57.641 Geburten, so Harris nach Angaben der Zeitung. Eine solche Lücke sei noch nie aufgezeichnet worden, nicht einmal während des Ersten und Zweiten Weltkriegs und der Grippepandemie von 1918. Wenn man bis zu den frühesten verfügbaren Aufzeichnungen aus dem Jahr 1900 zurückgeht, "hatten wir noch nie eine Zeit, in der die Sterbefälle die Geburten überstiegen", sagte er.

+++ 20:15 Zahl der durchschnittlich pro Tag gemeldeten Neuinfektionen wieder unter 9000 +++
Die Zahl der durchschnittlich pro Tag gemeldeten Neuinfektionen sinkt wieder unter die 9000er-Schwelle. Der Wert beträgt heute 8955. Zuletzt wurde sie am 28. August überschritten, als der Durchschnitt bei 9081 Neuinfektionen lag. Der Tiefpunkt in diesem Jahr wurde am 2. Juli erreicht, als die durchschnittliche Zahl der Neuinfektionen bei 578 lag.

+++ 19:45 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 6111 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 4.143.283 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 6111 neue Fälle hinzu. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 37 auf 92.955. Als aktuell infiziert gelten rund 167.560 Personen. Der Wochenvergleich wird allerdings dadurch verzerrt, dass die sächsischen Landesbehörden heute keine aktuellen Fallzahlen gemeldet haben.

Die Ansteckungsrate (7-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,94 angegeben (Vortag: 0,94). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 1539 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 828 davon werden beatmet. Rund 4338 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

+++ 19:12 Fauci: US-Empfehlung zu Auffrischungsimpfung ist nicht endgültig +++
Der US-amerikanische Immunologe Anthony Fauci sieht in der Experten-Entscheidung gegen allgemeine Corona-Auffrischungsimpfungen in den USA keinen Rückschlag für US-Präsident Joe Biden. Die Bewertung der Experten könne sich künftig auch noch ändern, sagte der Präsidenten-Berater Fauci. Die US-Arzneimittelbehörde FDA empfahl den dritten Piks doch nur für bestimmte Risikogruppen, nachdem die US-Regierung zuvor trotz der noch ausstehenden FDA-Entscheidung schon einen Impfstart für alle für diesen Montag angekündigt hatte. "Ich glaube nicht, dass es verwirrend war, ein Datum zu nennen", sagte Fauci. Man habe einen Termin festlegen müssen, um sich vorbereiten zu können. Mit Blick auf die nun anderslautende Empfehlung der Arzneimittelbehörde FDA sagte er: "Ich denke nicht, dass sie einen Fehler gemacht haben." Es würden weiter Daten geprüft. Die Menschen müssten sich im Klaren darüber sein, dass "buchstäblich täglich und wöchentlich neue Daten" einträfen. "Es ist noch nicht vorbei. Ich denke, die Menschen müssen verstehen, dass dies nicht das Ende der Geschichte ist."

+++ 18:24 "Das wollt Ihr nicht": Komiker Chris Rock hat Covid +++
Komiker Chris Rock hat sich eigenen Worten zufolge mit dem Coronavirus angesteckt. "Hey Leute, ich habe gerade rausgefunden, dass ich Covid habe, vertraut mir, das wollt Ihr nicht. Lasst Euch impfen", schrieb der 56-Jährige am Sonntag auf Twitter. Es blieb dabei zunächst unklar, ob Rock sich mit der Delta-Variante angesteckt hat, die sich in den USA stark ausbreitet. Der "Saturday Night Live"-Star hatte in den vergangenen Monaten mehrmals öffentlich gesagt, dass er geimpft sei. Im vergangenen Jahr hatte er noch zusammen mit dem New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo für das Tragen von Masken geworben.

+++ 17:46 Gegenwind für Vorschlag zu "Freedom Day": "Noch zu leichtsinnig" +++
Ein "Freedom Day" nach britischem Vorbild mit dem Ende aller wesentlichen Corona-Beschränkungen stößt im Nordwesten auf Ablehnung in den Landesregierungen und bei Ärzten. Bremens Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" zum Vorschlag von Bundes-Kassenärzte-Chef Andreas Gassen, einen solchen Schritt für den 30. Oktober anzupeilen: "Wir müssen die Impfbereitschaft weiter erhöhen. Daran müssen wir arbeiten, nicht an einem "Freedom Day"." Ähnlich äußerte sich die niedersächsische Gesundheitsministerin Daniela Behrens: "Wir müssen leider davon ausgehen, dass die Infektionszahlen in der kalten Jahreszeit wieder deutlich ansteigen." Ein Ende der Corona-Maßnahmen halte sie "noch für zu leichtsinnig".

+++ 17:24 Haus der Geschichte sammelt 1500 Corona-Objekte +++
Das Haus der Geschichte in Bonn hat inzwischen rund 1500 Objekte zur Corona-Krise zusammengetragen. "Wir haben mehr gesammelt als sonst üblich, weil man wohl auch rückblickend sagen wird, dass Corona ein prägendes Ereignis der Zeitgeschichte ist", sagte Sammlungsdirektor Dietmar Preißler. Atemschutzmasken, Impfampullen, ein Bierkrug des abgesagten Oktoberfestes: Das Museum hat die Pandemie von Beginn an zum Thema gemacht und ein Sammlungskonzept erstellt mit Kategorien wie "Corona im Alltag" oder "Corona und Wirtschaft". Institutionen und Privatleute haben Gegenstände zur Verfügung gestellt, die die Krise illustrieren. Erst kürzlich habe das Haus der Geschichte die Tür eines inzwischen ausrangierten Bundeswehr-Airbus erhalten, mit dem in der ersten Phase der Pandemie Corona-Kranke aus italienischen Krankenhäusern nach Deutschland gebracht worden seien, erzählt Preißler. "Das steht sinnbildlich dafür, dass Corona ein globales Phänomen ist und dass Deutschland auch jenseits der Landesgrenzen tätig war."

+++ 16:47 DIHK: "Der Weg aus der Krise ist kein Selbstläufer" +++
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hat umfassende Vorschläge vorgelegt, damit die Wirtschaft in Zeiten der Pandemie zurück zu alter Stärke findet. "Der Weg aus der Krise ist kein Selbstläufer", heißt es in einem Papier. Es gehe darum, den weiteren Verlauf der Pandemie besser zu überstehen. "Ein wichtiges Ziel der Corona-Politik sollte sein, dass unter Beachtung der verbleibenden gesundheitlichen Risiken die Restriktionen für die Wirtschaft weitestgehend zurückgefahren werden." DIHK-Präsident Peter Adrian sagte: "Die Corona-Pandemie ist weiter eine Belastung für die deutsche Wirtschaft: Betriebe, die besonders von den Lockdowns betroffen waren, haben ihre Verluste noch nicht aufgeholt und kämpfen mit Liquiditätsengpässen. Gleichzeitig wirken sich unterbrochene Lieferketten und Preissteigerungen für viele Unternehmen negativ aus."

+++ 16:17 Corona beeinflusst weiterhin Reiseverhalten der Deutschen +++
Die Corona-Pandemie hat weiter einen hohen Einfluss auf das Reiseverhalten der Deutschen. Laut einer repräsentativen YouGov-Umfrage im Auftrag der NUMA Group gaben 34 Prozent der Befragten an, ihren nächsten Urlaub in Deutschland verbringen zu wollen. Weitere 23 Prozent planen demnach mit einer Reise innerhalb Europas, 27 Prozent wollen gar nicht verreisen. Nur acht Prozent der Befragten planen eine Reise außerhalb Europas. Die Umfrage liegt den Zeitungen der Funke Mediengruppe vor. Einen Einfluss hat die Pandemie der Umfrage zufolge auch weiterhin auf Geschäftsreisen. 82 Prozent der Befragten gaben an, dass sie während der Pandemie geschäftlich nicht gereist sind.

+++ 15:45 "Freedom Day"-Vorschlag stößt auf Unverständnis bei Stiftung Patientenschutz +++
Der Vorstoß von Kassenärztechef Andreas Gassen, zum 30. Oktober alle Corona-Beschränkungen aufzuheben, löst beim Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, Unverständnis aus. "Der "Freedom Day" zur Aufhebung aller Corona-Beschränkungen ist eine tolle Sache. Doch beim Blick in die Arztpraxen, Krankenhäuser und Pflegeheime scheinen solche flotten Sprüche nicht anzukommen", sagte er. Hier seien die Einschränkungen für Patienten, Pflegebedürftige und Angehörige allgegenwärtig. "Die Kassenärztlichen Vereinigungen müssen sich zunächst dafür einsetzen, dass ihre Vorschläge im medizinisch-pflegerischen Bereich ankommen." Gassen hatte sich für das Ende aller Corona-Beschränkungen zum 30. Oktober ausgesprochen.

+++ 15:12 Lindner ruft zum Impfen auf: "Wer Freiheit will, muss dafür selbst Verantwortung übernehmen" +++
Mit einem Aufruf zum Impfen gegen das Coronavirus hat der FDP-Vorsitzende Christian Lindner seine Rede beim Bundesparteitag der Liberalen eröffnet. Die FDP sei die Partei der Freiheit, dieses Bekenntnis sei aber untrennbar verbunden mit dem Gedanken der Verantwortung, sagte Lindner. "Wer in Freiheit leben will, muss dafür auch selbst Verantwortung übernehmen. Und deshalb ist unser Appell an die Menschen im Land: Bitte lassen Sie sich impfen! Schützen Sie sich und andere durch eine Impfung." Lindner betonte, es dürfe in Deutschland auch im Herbst nicht wieder zu pauschalen Freiheitseinschränkungen und einem Lockdown kommen. "Die Schäden, die sozialen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Schäden sind bereits groß genug." Dazu könne jeder einen Beitrag leisten, betonte Lindner.

+++ 14:43 Dreyer spricht sich für 3G- statt 2G-Regelung aus +++
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer spricht sich ist für die 3G-Regel aus. "Wir haben keine Impfpflicht, daher muss vom Grundsatz her Teilhabe für Nicht-Geimpfte denkbar sein", sagt sie dem Sender Phoenix. Lohnfortzahlungen für Nicht-Geimpfte lehnt die Ministerpräsidentin jedoch ab: "Wir werden Lohnfortzahlung für Ungeimpfte in Quarantäne beenden, sobald im Oktober klar ist, dass jeder die Chance gehabt hat, sich impfen zu lassen."

+++ 14:14 Australien: Behörden machen Ende von Beschränkungen von Impfzielen abhängig +++
In Australiens zweitgrößter Stadt Melbourne machen die Behörden den Menschen Hoffnung auf eine Aufhebung des Lockdowns bis Ende Oktober - wenn die Impfziele bis dahin erreicht werden. Gemäß eines veröffentlichten Plans des Bundesstaates Victoria sollen die strikten Corona-Beschränkungen gelockert werden, wenn 70 Prozent der über 16-Jährigen vollständig geimpft sind. Die Behörden rechnen damit, dass dieses Ziel um den 26. Oktober erreicht ist. Etwa fünf Millionen Menschen in Melbourne leben seit dem 5. August mit strengen Auflagen, die sie weitgehend zum Zuhausebleiben verpflichten. Es ist bereits der sechste Lockdown für die Melbourner während der Corona-Pandemie.

+++ 13:45 Nach Verschärfung mit grünem Pass: Italiener strömen in Impfzentren +++
In Italien hat die Ausweitung der Anwendung des sogenannten grünen Passes für Corona-Impfungen und -Tests zu einer deutlichen Zunahme der Impfbereitschaft geführt. "Landesweit gab es einen Anstieg der Terminvereinbarungen für Erstimpfungen um 20 bis 40 Prozent im Vergleich zur Vorwoche", erklärten die Behörden am Samstagabend. In Italien müssen ab dem 15. Oktober alle Arbeitnehmer mit dem "grünen Pass" eine Corona-Impfung oder einen negativen Test vorweisen, wenn sie ihrer Arbeit nachgehen. Andernfalls drohen Sanktionen. Wer der Arbeit fernbleibt, weil er das Dokument nicht vorweisen kann, muss mit einer Suspendierung rechnen. Tests sind nur für Menschen kostenlos, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können.

+++ 13:15 Algarve und Zypern sind keine Risikogebiete mehr +++
Zypern und die Algarve sind von diesem Sonntag an keine Corona-Hochrisikogebiete mehr. Die Bundesregierung hat das Land und die portugiesische Region von der Liste gestrichen. Damit ist das auch bei Urlaubern beliebte Portugal nun ganz aus dieser Kategorie verschwunden. Gestrichen von der Liste der Hochrisikogebiete wurden außerdem die Region West in Irland, Brasilien, Indien, Nepal, Bangladesch sowie einige afrikanische Länder. Neu als Hochrisikogebiete eingestuft werden Armenien, Venezuela, Guyana, Belize, Moldau, Barbados sowie Antigua und Barbuda. Nach Aufenthalten in Hochrisikogebieten gilt: Rückkehrer nach Deutschland, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind, müssen für zehn Tage in Quarantäne. Sie können sich aber nach fünf Tagen mit einem negativen Test davon befreien.

+++ 12:42 Altenkirchen, Landshut, Rosenheim: Hohe Ansteckungsquote bei Hochbetagten +++
Während hohe Inzidenzen bei Kindern und Jugendlichen nicht unbedingt ein Alarmsignal sind, gibt es in Deutschland zahlreiche Landkreise mit hoher Ansteckungsquote bei den über 80-Jährigen. Der Landkreis Altenkirchen in Rheinland-Pfalz liegt hier mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 316,6 bei Hochbetagten auf dem Spitzenplatz. Es folgen drei Regionen, die allesamt in Bayern liegen und ebenfalls Werte über 200 bei der besonders gefährdeten Gruppe aufweisen: Landshut (281,0), der Landkreis Eichstätt (275,4) und Rosenheim (248,1).

+++ 12:03 Kanzleramt gegen "Freedom Day" +++
Kanzleramtschef Helge Braun lehnt die von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) geforderten Aufhebung aller Corona-Auflagen Ende Oktober ab. "Von einem 'Freedom day' im Herbst ... halte ich derzeit nicht viel", sagt der CDU-Politiker der Nachrichtenagentur Reuters. "Denn es kann gut sein, dass es noch eine weitere Welle geben wird." Gut vier Millionen Menschen hätten sich bis heute infiziert, aber 20 Millionen noch keinen Impfschutz. "Das zeigt, wie groß eine neue Welle im schlechtesten Fall werden kann. Wir sollten erst eine Aufhebung der Beschränkungen versprechen, wenn der Prozentsatz der Durchgeimpften insbesondere in den höheren Altersgruppen deutlich gestiegen ist - wir also eine Gemeinschaftsimmunität erreichen", fügt Braun hinzu. Der KBV-Vorsitzende Andreas Gassen, hatte in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" gefordert, alle Corona-Maßnahmen in sechs Wochen aufzuheben und den 30. Oktober zum "Freedom Day" auszurufen.
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+++ 11:30 Entspannung im Nordwesten, Bremen bleibt Inzidenz-Spitzenreiter +++
In Niedersachsen und Bremen ist das Corona-Infektionsgeschehen leicht rückläufig - eine deutliche Abnahme der Neuansteckungen ist allerdings damit nicht in Sicht. Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Morgen sank die Sieben-Tage-Inzidenz im niedersächsischen Landesschnitt auf zuletzt 58,3. Am Vortag hatte die Zahl hinzu gekommener Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche mit 59,1 geringfügig höher gelegen, am Freitag hatte sie 61,8 betragen. In Bremen ging die Sieben-Tage-Inzidenz laut Stand vom Sonntag auf 104,8 zurück, nach 105,9 am Samstag. Das kleinste Bundesland hat damit jedoch weiter den höchsten Wert unter allen Bundesländern, noch vor Baden-Württemberg und Bayern.

+++ 10:55 Geheimnisverrat und sexuelle Belästigung: Vorwürfe um Maskendeal des Gesundheitsministeriums +++
Im Zusammenhang mit der Maskenbeschaffung des Bundesgesundheitsministeriums berichtet der "Tagesspiegel" über Ärger mit dem Beratungsunternehmen Ernst & Young (EY). Ein hochrangiger EY-Mitarbeiter soll demnach eine Maskenlieferantin der Bundesregierung sexuell bedrängt und im Gegenzug streng vertrauliche Informationen aus dem Ministerium an sie weitergeleitet haben. Die Frau lieferte Fotos eines Privatdetektivs, die zeigen sollen, wie der Mann zudringlich wurde. Chats sollen belegen, wie er ihr vertrauliche Informationen übermittelte. Sowohl EY als auch das Bundesgesundheitsministerium erklärten gegenüber der Zeitung, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn keinen Kontakt zu dem fraglichen EY-Mitarbeiter gehabt habe. Aufgrund der Recherche sei der Mann aber "mit sofortiger Wirkung" freigestellt worden. EY war vom Ministerium zu Beginn der Coronakrise beauftragt worden, die Kommunikation mit den Händlern durchzuführen.

+++ 10:15 Großstädte verzeichnen Ansturm bei Briefwählern +++
Wohl wegen der Corona-Pandemie ist eine Woche vor der Bundestagswahl besonders in den Großstädten ein starker Anstieg der Briefwähler zu beobachten. Die Städte Frankfurt am Main und Bremen verschickten laut einer Umfrage der "Welt am Sonntag" doppelt so viele Briefwahlunterlagen wie zum gleichen Zeitpunkt vor der vergangenen Bundestagswahl. Auch in weiteren Großstädten wie Düsseldorf, München und Berlin beantragten demnach bedeutend mehr Menschen Briefwahl. Angaben der Wahlleiter der Bundesländer bestätigen die Entwicklung. Laut "Welt" liegt der Anteil der Briefwähler in Rheinland-Pfalz schon jetzt bei 41 Prozent. In Nordrhein-Westfalen beantragten bislang 29,5 Prozent der Wahlberechtigten die Wahl per Brief. 2017 waren es zum selben Zeitpunkt 17 Prozent. Der Anteil Briefwähler steigt seit der Wiedervereinigung zwar stetig, doch Bundeswahlleiter Georg Thiel geht in diesem Jahr vor allem wegen Corona von einem stärkeren Anstieg als üblich aus.
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+++ 09:30 Drei bayerische Kreise unter Top-Ten-Hotspots +++
Unter den Regionen mit den höchsten Inzidenzen bundesweit rangieren drei bayerische Kreise unter den Top Ten: Traunstein ist mit einem Sieben-Tage-Wert pro 100.000 Einwohner von 216,9 derzeit Deutschlands Hotspot. Auch das Berchtesgadener Land (188,1) und Rosenheim (163,5) weisen eine hohe Ansteckungsquote auf.

+++ 09:00 Grippe und Corona: Hausärzte für Impfung im Doppelpack +++
Der Deutsche Hausärzteverband steht einer gleichzeitigen Impfung gegen Corona und Grippe an einem Termin offen gegenüber. "Aus hausärztlicher Sicht sprechen zwei klare Vorteile dafür, die Corona- wie die Influenzaimpfung möglichst zeitgleich zu verabreichen", sagte der Bundesvorsitzende Ulrich Weigeldt. "Zum einen bestünde andernfalls die Gefahr, dass manche Patientinnen und Patienten nur eine der beiden Impfungen wahrnehmen." Denn sie wollten eher nicht zu mehreren Impfterminen hintereinander erscheinen. "Außerdem wäre es aus organisatorischer Sicht einfacher und würde gleichzeitig das mögliche Ansteckungsrisiko durch die Vermeidung eines zusätzlichen Impftermins reduzieren", ergänzte Weigeldt.
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+++ 08:25 Bayern und Baden-Württemberg werden Pandemie-Zentren +++
Deutschlands Pandemie-Schwerpunkt liegt derzeit im Süden: Die meisten Regionen mit Sieben-Tage-Inzidenzen jenseits der 100 verzeichnen weiterhin Bayern und Baden-Württemberg. Während Baden-Württemberg das einzige Flächen-Bundesland ohne einen einzigen Kreis unter der 35er Schwelle bleibt, gibt es in Bayern 20 Regionen, die die Schwelle von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche überschreiten.

+++ 07:50 Umfrage: Deutsche bevorzugen 2G +++
Eine deutliche Mehrheit von 57 Prozent der Menschen in Deutschland findet die 2G-Regeln für die Gastronomie und Veranstaltungen richtig. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA für "Bild am Sonntag" hervor. 33 Prozent halten es hingegen für falsch, wenn - wie etwa in Hamburg - Restaurants und Veranstaltern Erleichterungen gewährt werden, wenn sie nur noch für Geimpfte und Genesene öffnen (weiß nicht, keine Angabe: zehn Prozent). Von den Befürwortern wünschen sich 66 Prozent, dass die 2G-Regeln verpflichtend eingeführt werden. 31 Prozent waren der Meinung, dass es den Gastronomen und Veranstaltern selbst überlassen sein sollte, freiwillig auf 2G zu setzen.

+++ 07:20 Spahn sieht Impfwoche als Erfolg +++
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zieht eine positive Bilanz der bundesweiten Impfwoche, die an diesem Wochenende zu Ende geht. "Wir haben in der Aktionswoche insgesamt rund 500.000 der wichtigen Erstimpfungen geschafft, etwa die Hälfte dürfte auf Aktionen zurückgehen", sagt der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe laut Vorabbericht. Vereine, Organisationen, Privat-Initiativen und viele Freiwillige hätten die Impfwoche mit mehr als 1500 Impfaktionen zu einem Erfolg gemacht. Besorgt zeigt sich Spahn über die nach wie vor große Gruppe Ungeimpfter im Alter von über 60 Jahren. Würden sie sich bei einem Ausbruch der Delta-Variante infizieren, würde dies zu einer starken Belastung der Intensivstationen führen. Trotz Impfaktionswoche blieb jedoch rechnerisch ein klarer Schub bei den Impfungen aus. Während von Montag bis Donnerstag die Zahl der durchschnittlich verabreichten Impfungen erstmals wieder konstant stieg, brachte der Freitag einen unerwarteten Einbruch mit sich.
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+++ 06:50 Inzidenz sinkt sechsten Tag in Folge: Jetzt 70,5 +++
Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am sechsten Tag in Folge gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Morgen mit 70,5 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 72,0 gelegen, vor einer Woche bei 80,2. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 7337 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.13 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 7345 Ansteckungen gelegen, ein Minus von acht Fällen. Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 38 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es acht Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.142 116 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.
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Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.

+++ 06:20 Spahn erwägt Steuervorteile fürs Impfen +++
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn spricht sich für steuerliche Anreize aus, um das Impftempo zu erhöhen. "Wir sollten Unternehmen unterstützen, die sich zum Beispiel mit Rabattaktionen fürs Impfen engagieren", sagt Spahn den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Solche Aktionen von Unternehmen für ihre Beschäftigten oder Kunden könne der Staat steuerlich fördern. Staatliche Impfprämien lehnt Spahn dagegen ab. Solche Anreize seien denen gegenüber unfair, die schon geimpft seien.

+++ 05:50 Ein Drittel der Bürger meidet Bus und Bahn +++
Die Corona-Pandemie hat bei knapp einem Drittel der erwachsenen Deutschen dazu geführt, dass sie entweder seltener oder gar nicht mehr mit Bus und Bahn fahren. Das zeigen die Ergebnisse einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Danach nutzen elf Prozent der Erwachsenen seit dem Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 überhaupt keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr. 19 Prozent der Teilnehmer der repräsentativen Umfrage gaben an, sie seien seither seltener mit Bus und Bahn unterwegs.
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+++ Türkei verzeichnet neuen Anstieg bei den Neuinfektionen +++
In der Türkei ist die Tendenz bei den Neuinfektionen weiter steigend. Die Behörden melden zuletzt 26.161 Neuinfektionen. Damit steigt der Sieben-Tage-Schnitt auf 26.280. Seit Ende August geht es mit den täglich neu gemeldeten Fällen kontinuierlich nach oben. Zudem verzeichnet die Türkei im Schnitt täglich deutlich mehr als 200 Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19.

+++ 21:57 Zahl der Neuinfektionen in Frankreich sinkt weiter - niedrigster Stand seit zwei Monaten +++
Frankreich verzeichnet einen anhaltenden Rückgang bei den neu gemeldeten Corona-Fällen. Heute erfassten die Behörden 7414 Neuinfektionen, der Sieben-Tage-Schnitt sinkt damit auf 7447, der niedrigste Stand seit Mitte Juli. Noch Mitte August waren im Schnitt dreimal so viele neue Fälle gemeldet worden. Auch die Zahl der neuen Todesfälle sank im Sieben-Tage-Schnitt zuletzt spürbar. Aktuell werden im Schnitt um die 70 Tote täglich gemeldet, Ende August waren es noch mehr als 100.

+++ 21:24 Bremen weist höchste Inzidenz aller Länder auf - MV die niedrigste +++
Bei den Inzidenzen gibt es in Deutschland nach wie vor große Unterschiede zwischen den Bundesländern. Den höchsten Wert weist Bremen auf, wo in den vergangenen sieben Tagen 104,9 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner gemeldet worden waren. Den niedrigsten Wert verzeichnet Mecklenburg-Vorpommern mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 31,5.

+++ 20:46 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 8228 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 4.137.172 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 8228 neue Fälle hinzu. Im Wochenvergleich geht die Zahl der neu entdeckten Ansteckungen damit weiter zurück. Letzten Samstag wurden 10.468 neue Ansteckungen registriert, heute waren es 21,4 Prozent weniger. Der Wochenvergleich wird allerdings dadurch verzerrt, dass die sächsischen Landesbehörden heute keine aktuellen Fallzahlen gemeldet haben. Als aktuell infiziert gelten rund 166.900 Personen.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 46 auf 92.918. Die Zahl der neu registrierten Todesfälle nimmt weiter zu, vor einer Woche wurden 40 weitere Tote im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gemeldet, heute waren es 6 mehr.

Laut DIVI-Register werden in Deutschland derzeit 1522 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 830 davon werden beatmet. Rund 4100 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

+++ 20:05 R-Wert erstmals seit Anfang Juli über eine Woche unter 1 +++
Der für die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus entscheidende R-Wert (Reproduktionszahl) liegt erstmals seit Anfang Juli 2021 wieder sieben Tage in Folge unter der kritischen Schwelle von 1. Aktuell gibt das Robert-Koch-Institut (RKI) den R-Wert mit 0,94 an (unverändert zum Vortag). Bleibt der R-Wert für längere Zeit unter 1, flaut die Pandemie ab.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

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Quelle: ntv.de, mau/dpa/AFP/rts

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