Panorama
Dienstag, 18. August 2009

"Mount Obama": Karibikinsel benennt Berg um

Das karibische Paradies Antigua und Barbuda ist um eine Attraktion reicher: Der mit gut 400 Metern höchste Berg des zu den Leeward-Inseln zählenden Inselstaates südöstlich von Puerto Rico, der "Boggy Peak", wurde umbenannt in "Mount Obama".

Bei der offiziellen Berg-Umbenennung in St. John's, Antigua. (Premierminister Spencer: 3.v.l.)
Bei der offiziellen Berg-Umbenennung in St. John's, Antigua. (Premierminister Spencer: 3.v.l.)(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Premierminister Baldwin Spencer, der US-Präsident Barack Obama beim Gipfeltreffen der Organisation Amerikanischer Staaten im Mai zum ersten Mal begegnet war, hatte den Berg bereits am 4. August umbenannt. Es ist Obamas Geburtstag und zugleich der letzten Tag des antiguanischen Karnevals, der an das Ende der Sklaverei im Jahre 1834 erinnert.

Die vorwiegend schwarze Bevölkerung Antiguas identifiziert sich stark mit ihren afrikanischen Wurzeln, der Großteil der Vorfahren kam als Sklaven im 17. und 18. Jahrhundert auf die Insel, um auf den Plantagen der britischen Kolonialherren zu arbeiten. Als Barack Obama als erster Afroamerikaner zum Präsidenten der USA gewählt wurde, stand der kleine, seit 1981 unabhängige Karibikstaat mit seinen 77 000 Einwohnern, Kopf.

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Das Gebiet rund um den "Mount Obama" ist von üppigem tropischen Regenwald umgeben und war früher Rückzugsgebiet vieler Sklaven. Nun soll es ein Nationalpark mit Wanderpfaden für die Touristen werden.

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Quelle: n-tv.de

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