Panorama

Grausiger Fund Kleine Paulette wurde erstickt

Seit acht Tagen wurde die vierjährige Paulette vermisst. Das kleine behinderte Mädchen war den Eltern zufolge spurlos verschwunden. Jetzt wurde ihre Leiche entdeckt - im eigenen Kinderbettchen.

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Das Verschwinden der Vierjährigen hatte Aufsehen erregt.

(Foto: REUTERS)

Unter großer Anteilnahme der Öffentlichkeit war acht Tage lang nach der verschwundenen kleinen Paulette gesucht worden. Auch eine Entführung schlossen die Ermittler zunächst nicht aus. Nun wurde die Leiche der behinderten Vierjährigen gefunden: in Bettwäsche gehüllt, unter dem eigenen Kinderbettchen versteckt. Die Eltern sind in Polizeigewahrsam. Sie hatten sich bei der Befragung durch die Ermittler in Widersprüche verstrickt.

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Die kleine Paulette wohnte in einer wohlhabenden Gegend in Mexiko City.

(Foto: REUTERS)

Alberto Bazbaz, der Staatsanwalt des Bundesstaates Mexiko, sagte vor der Presse, die Ermittler hätten nach einigen Tagen eine Entführung ausgeschlossen und deshalb erneut in der Wohnung der Eltern in einer wohlhabenden Gegend im Norden der Hauptstadtregion nach dem Kind gesucht. Dort habe man Paulette dann schließlich gefunden. Das sprach- und gehbehinderte Kind sei erstickt worden.

Die Eltern hatten ausgesagt, die Kleine am Abend des 22. März zu Bett gebracht zu haben. Am nächsten Morgen sei sie nicht mehr dort gewesen. Obwohl in Mexiko Kindesentführungen keine Seltenheit sind, hatte das Verschwinden der Vierjährigen großes Aufsehen erregt. Auf großen Plakaten wurde seit Tagen nach dem Mädchen gesucht.

Quelle: ntv.de, dpa