Panorama

246 Drogen-Beutel geschluckt Mann stirbt im Flugzeug an Überdosis Kokain

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Die Leiche wird am Flughafen abtransportiert.

(Foto: Facebook-Account/FGJE Sonora)

Ein Mann will offenbar Hunderte Beutel Kokain in seinem Körper außer Landes schmuggeln. Doch während des Fluges in Richtung Mexiko-Stadt bemerken die anderen Passagiere, dass der Mann stirbt. Was hinter seinem mysteriösen Tod steckt, können sie allerdings nicht ahnen.

Im mexikanischen Hermosillo musste ein Flugzeug außerplanmäßig notlanden, weil ein Drogenkurier an einer Überdosis Kokain im Magen gestorben ist. Über den Fall berichtet unter anderem die "BBC".   

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Der Mann schluckte Hunderte Beutelchen Kokain, die er als Drogenkurier außer Landes bringen wollte - und bezahlte diese Aktion am Ende mit seinem Leben. Das Flugzeug war zuvor im kolumbianischen Bogotá gestartet. Doch dann bemerkten die anderen Passagiere, dass der Japaner namens Udo "N" tot ist. Der Flieger musste daraufhin außerplanmäßig notlanden. Der Mann wollte eigentlich nach einem geplanten Zwischenstop in Mexiko-Stadt rund 13 Stunden nach Japan weiterfliegen.

Seine Leiche wurde anschließend zu einer Autopsie gebracht, während die anderen Passagiere ihre Reise fortsetzten. Bei den medizinischen Untersuchungen stellte sich heraus, dass der Passagier 246 Beutel Kokain in seinem Magen transportierte. Diese waren während des Fluges geplatzt und führten zu einer Überdosis. Die kleinen Transportgefäße waren 2,5 mal 1 Zentimeter groß und sollten nach dem erfolgreichen Transport eigentlich weiterverkauft werden. "Der Körper des Reisenden weist keine Anzeichen von Gewalt auf, die zu seinem Tod geführt haben könnten", so die Behörden. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: ntv.de, sgu