Panorama

Überschwemmungen in Argentinien Mann will TV retten und stirbt

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In einigen Städten in Argentinien waren nach dem heftigen Unwetter ganze Straßen überflutet.

(Foto: dpa)

Innerhalb einer Stunde fallen in Buenos Aires 70 Millimeter Regen. Viele Menschen müssen ihre Häuser verlassen. Ein Mann versucht noch seinen Fernseher aus der überschwemmten Wohnung zu retten. Das wird ihm zum Verhängnis.

Beim Versuch, seinen Fernseher aus der überschwemmten Wohnung zu retten, ist ein Argentinier aus Buenos Aires ertrunken. Dem Unglück im Vorort Isidro Casanova waren starke Regenfälle vorausgegangen. Der 65-Jährige habe am Morgen versucht, seinen Fernseher vor den Fluten in Sicherheit zu bringen, sagte sein Sohn der argentinischen Nachrichtenagentur dyn.

Ein weiterer Mensch wurde verletzt, als ein Haus einstürzte. In nur einer Stunde fielen in der argentinischen Hauptstadt bis zu 70 Millimeter Regen. Bewohner verschiedener Stadtteile mussten ihre Häuser verlassen.

Das Wasser schwemmte viele Autos fort. Bahn- und U-Bahn-Linien wurden lahmgelegt. Mehrere Flüge in den beiden Flughäfen der Stadt wurden gestrichen oder verspäteten sich, weil die Besatzungen nicht rechtzeitig zum Abflug kamen, berichtete die Zeitung "Clarín" in ihrer Online-Ausgabe.

Quelle: ntv.de, dpa