Panorama

Nachricht ans Krankenbett Massa betet für Schumacher

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Massa und Schumacher 2008 beim Großen Preis von Italien.

(Foto: picture alliance / dpa)

Mehr als elf Jahre fuhr Michael Schumacher für Ferrari. Nun, da er nach seinem Sturz noch immer im Koma liegt, halten ihm die früheren Teamkollegen die Treue. Mit einem bewegenden Text wendet sich Felipe Massa an Schumacher.

Formel-1-Pilot Felipe Massa hat seinem ehemaligen Teamkollegen Michael Schumacher nach dessen schweren Ski-Unfall erneut alles Gute auf dem Weg zur Genesung gewünscht. "Lieber Michael, mein guter Freund, du hast mir in meiner Karriere so sehr geholfen und ich bete jeden Tag für Dich", schrieb der 32-jährige Brasilianer auf der Ferrari-Homepage.

"Als ich Kart gefahren bin, stand Dein Name auf meinem Helm und jetzt will ich Dich stärker als jemals zuvor sehen - wie immer. Ich umarme Dich!" Massa fuhr in der Saison 2006 gemeinsam mit Schumacher für Ferrari, sie gelten als gute Freunde. Vor dieser Saison trennte sich die Scuderia nach acht Jahren von dem Brasilianer, der nun für Williams fährt.

Ferrari veröffentlicht Erinnerungen

Schon direkt nach Schumachers tragischem Unfall hatte Massa bei Twitter geschrieben: "Ich bete für Dich, mein Bruder. Ich hoffe, Du erholst Dich schnell. Gott segne Dich, Michael." Ferrari veröffentlicht seit Montag auf seiner Formel-1-Webseite jeden Tag unter dem Erkennungszeichen "#ForzaMichael!" einen Text, der sich an den verunglückten 45-Jährigen richtet. Den Anfang machte Ferrari-Motorenchef Mattia Binotto, der sich erinnerte, dass Schumacher seinen Rivalen keinen Zentimeter ließ. Binotto beendete seinen Text mit: "Forza Michael, bis bald. Wir warten auf Sie".  

In der letzten öffentlichen Stellungnahme vom 18. Januar hatte sich Schumachers Familie ausdrücklich für die nicht abreißenden Genesungswünsche aus aller Welt bedankt. "Das gibt uns Kraft. Vielen Dank euch allen!", heißt es in dem Statement weiter. Die Familie verlieh auch ihrer Hoffnung Ausdruck, dass sich Schumachers Gesundheitszustand wieder bessern werde: "Er ist ein Kämpfer und wird nicht aufgeben!"

Schumacher war am 29. Dezember im französischen Skigebiet Méribel gestürzt. Seitdem liegt der Rekordweltmeister mit einem schweren Schädel-Hirn-Trauma im künstlichen Koma. Im letzten offiziellen Statement seiner Managerin Sabine Kehm hieß es, der Gesundheitszustand des Kerpeners sei unverändert "stabil".

Quelle: ntv.de, sba/AFP