Panorama
Montag, 14. Juli 2014

Bundeskanzlerin in Schwarz-Rot-Gold: Merkel trägt "Schlandtasche"

Bundeskanzlerin Merkel und das DFB-Team verbindet eine ganz besondere Beziehung. Extra zum WM-Finale ist sie nach Rio gereist und damit nicht genug: Bis ins kleinste Detail erweist sich die Kanzlerin als echte "Schland"-Trendsetterin.

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Dass Bundeskanzlerin Angela Merkel dem DFB-Team herzlich verbunden ist, ist keine Neuigkeit. Für das WM-Finalspiel gegen Argentinien hat Merkel jedoch alles gegeben. Schon an ihrer Garderobe war deutlich zu sehen, dass es für sie nur einen Sieger geben konnte: Deutschland.

Merkel, sonst eher für klassische Farben bekannt, kam in einem knallroten Jackett ins Maracanã-Stadion, bestens gelaunt und in Begleitung von Bundespräsident Joachim Gauck. Doch damit nicht genug: Die Kanzlerin trug auch wieder ihre #schlandkette, mit der sie bereits beim TV-Kanzlerduell gegen Peer Steinbrück vor der Bundestagswahl 2013 für Schlagzeilen gesorgt hatte.

Weil besondere Ereignisse aber besondere Accessoires erfordern, legte Merkel noch eins drauf. Vor dem Spiel zeigte sie sich mit einer ganz speziellen Handtasche. Handy, Taschentücher und Lippenpflege wurden an diesem Tag in einem schwarz-rot-goldenen Fußball mit Henkel untergebracht, wie ein Bild belegt, das das Goethe-Institut Boston bei Facebook veröffentlichte.

In Boston löste das Stück des brasilianischen Designers Gilson Martins, das umgerechnet etwa 92 Euro kostet, regelrechte Begeisterung aus. Kurz nach Merkels Ankunft kommentierten die Bostoner: "Look who's arrived! We love her bag." Der Designer hatte zur Weltmeisterschaft eine ganze Fußball-Kollektion entworfen. Die Schlandtasche gibt es jedoch auf seiner Webseite nicht, sondern lediglich die neutrale Ausführung als Fußball.

Tasche, Kette und Kanzlerin scheinen den DFB-Spielern Glück gebracht zu haben. Nach dem Siegtor in der Verlängerung durch Marion Götze feierte die Kanzlerin in der Kabine mit Gauck und dem Team den vierten WM-Titel der Deutschen. Von der guten Laune zeugen unter anderem Selfies, die die Spieler aus den Tiefen des Stadions verschickten.

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Quelle: n-tv.de