Panorama

Ein Abend in New York Obamas gehen aus

Erstmals seit ihrem Einzug ins Weiße Haus in Washington sind US-Präsident Obama und First Lady Michelle Obama gemeinsam nach New York gereist und haben sich dort einen netten Abend gemacht.

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Manchmal kann Öffentlichkeit ganz schön nerven. Auch den coolsten Präsidenten.

(Foto: AP)

Mit einem gemeinsamen Theaterbesuch in New York hat US-Präsident Barack Obama bei seiner Frau Michelle ein Versprechen aus der anstrengenden Wahlkampfzeit eingelöst. Er führe seine Frau wie versprochen an den Broadway aus, ließ Obama mitteilen.

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Barack hat seiner Michelle versprochen, sie nach dem anstrengenden Wahlkampf am Broadway auszuführen.

(Foto: AP)

Präsident und First Lady flogen mit einer kleinen Militärmaschine nach New York, fanden sich zunächst zum Abendessen im Stadtteil Greenwich Village im angesehenen "Blue Hill"-Restaurant ein und besuchten dann im Belasco Theater das Stück "Joe Turner's Come and Gone" von US-Autor August Wilson, der in seinen Theaterstücken immer wieder das Schicksal der Schwarzen in den USA zum Thema machte. Michelle Obama trug ein elegantes Cocktail-Kleid und Gatte Barack verzichtete anlässlich des privaten Rahmens auf eine Krawatte. Vor dem Ausflug hatte Obama in Washington ein Fußballspiel seiner Tochter Malia verfolgt.

Begeisterung am Times Square

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Dort steht eine begeisterte Menschenmenge Schlange und applaudiert.

(Foto: AP)

Der kleine Trip der Obamas sorgte in New York für großes Aufsehen: Am Times Square drängten sich Hunderte New Yorker und Touristen, um einen Blick auf das glamouröse Paar zu erhaschen. Im Theater brach nach Angaben eines Zuschauers ein wahrer Tumult aus, als die Obamas den Gang heruntergingen. Das Publikum sei aufgestanden und habe begeistert applaudiert.

Opposition meckert

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Im Theater, an diesem Abend einer der sichersten Orte in der Welt, bricht Tumult aus, während die Opposition über die Kosten schimpft.

(Foto: AP)

Die Republikaner kritisierten den Theaterbesuch des Präsidentenpaares mit Blick auf die drohende Insolvenz des Autobauers General Motors als Show und unangemessen. Während sich der Präsident auf Staatskosten amüsiere, kämpfe GM ums Überleben und Familien in ganz Amerika fragten sich, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollten, erklärte die Oppositionspartei.

Obama entgegnete darauf lediglich: "Ich bringe meine Frau nach New York, weil ich ihr während des Wahlkampfs versprochen hatte, dass ich mit ihr zu einer Broadway-Show gehe, sobald alles vorbei ist." Aus Sicherheitsgründen darf der US-Präsident nicht mit einer Linienmaschine fliegen. Das Weiße Haus konnte die Kosten für den Broadway-Trip zunächst nicht beziffern.

Quelle: ntv.de, dpa/AFP

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