Panorama

Bandenüberfälle in Paris Opfer bekommt Sprengstoffgürtel

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(Foto: dpa)

Vier unbekannte Männer haben dem Fahrer eines Geldtransporters in Frankreich einen Sprengstoffgürtel umgeschnallt und auf diese Weise Geld erpresst. Es war bereits der dritte Überfall dieser Art innerhalb von drei Wochen im Großraum Paris.

Die Bande hatte den Geldtransporter am Samstag in Seine-Saint-Denis mit ihrem Auto gerammt. Als der Fahrer nach dem Unfall ausstieg, sei ihm der Sprengstoffgürtel umgeschnallt worden, berichteten französische Medien. Dann musste der Mann, der Geldautomaten neu befüllen sollte, seine Tour fortsetzen und an jedem Geldautomaten alle Scheine aushändigen. Erst nach gut einer Stunde wurde er freigelassen.

Ermittler gingen davon aus, dass es sich bei dem Sprengstoffgürtel nur um eine Attrappe handelte - genau wie bei zwei ähnlichen Fällen in der vergangenen Zeit. Am vergangenen Montag hatten Kriminelle dem Fahrer eines Geldtransporters einen vermeintlichen Sprengstoffgürtel umgeschnallt und

600.000 Euro gefordert - sie wurden festgenommen. Mitte Juli erbeutete eine Bande mit derselben Masche 250.000 Euro. Die Ermittler gehen den Berichten zufolge davon aus, dass es sich diesmal nicht um die gleichen Täter, sondern um Nachahmer handelt.

Nach dem dritten Überfall am Samstag waren die Täter auch am Sonntag noch auf freiem Fuß.

Quelle: ntv.de, dpa