Panorama

Fluthilfe in Sachsen-Anhalt Opfer stellen "dreiste Anfragen"

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Die Flut 2013 verursachte hohe Schäden- auch für Privateigentümer.

(Foto: dpa)

Unter den 2500 nach dem Hochwasser 2013 in Sachsen-Anhalt gestellten Anträgen auf Fluthilfe hat es einige völlig überzogene Forderungen gegeben. So verlangte ein Hausbesitzer 6000 Euro für den Verlust von einem Paar Gummistiefeln einer Luxusmarke sowie sechs Weingläsern, wie eine Sprecherin der Investitionsbank Sachsen-Anhalt sagte.

Sie bestätigte damit einen Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus". "Es waren einige sehr dreiste Anfragen dabei", berichtete Möllhof. Eine Frau, deren etwa 9500 Euro teure Ölheizung beim Hochwasser beschädigt worden war, habe 30.000 Euro für eine neue Holzpellet-Heizung beantragt, die sie jedoch nicht bekommen habe. Ebenfalls leer ging eine Unternehmerin aus, bei der im Keller gelagerte Marmeladengläser durch die Flut unbrauchbar geworden waren. Ihr Sohn stellte 500 Euro für die Entsorgung der Gläser in Rechnung. Auch dieser Antrag wurde abgelehnt.

Quelle: n-tv.de, lou/dpa