Panorama

Weniger Neuinfektionen Österreich sieht sich auf richtigem Weg

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Im Kampf gegen die Pandemie sind in Österreich bis zum 13. April alle Geschäfte geschlossen bis auf Lebensmittelgeschäfte, Drogerien und Apotheken.

(Foto: imago images/viennaslide)

Die österreichische Regierung hat das Land drastisch heruntergefahren. Bis nach Ostern sind beinahe alle Geschäfte geschlossen. Die Menschen sollen daheim bleiben. Nun teilt der Gesundheitsminister mit, die Schritte zeigten ersten Wirkung. Von einer Entwarnung sei man aber noch weit entfernt.

Der Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus trägt in Österreich erste Früchte. Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen stieg zwischen Samstag und Sonntag lediglich noch um 15 Prozent oder 430 Fälle auf insgesamt 3244 Infektionen, wie Gesundheitsminister Rudolf Anschober mitteilte. Vor Beginn der weitreichenden Ausgangsbeschränkungen war es in der Spitze ein Anstieg um 40 Prozent an einem Tag gewesen.

"Die gesetzten Maßnahmen beginnen also zu wirken. Die Entwicklung der Zahl der Corona-Erkrankungen muss aber weiter sinken, die Zuwächse sind noch immer viel zu hoch", sagte er. "Wir müssen die Zuwächse durch eine konsequente Umsetzung der Maßnahmen auf den einstelligen Bereich an Tageszuwächsen drücken."

Der Minister sieht Österreich "auf dem richtigen Weg. Ich warne aber eindringlich, wir dürfen nicht nachlassen. Alle müssen die gesetzten Maßnahmen mit aller Konsequenz mittragen, um die Kurve weiter abzuflachen. Nur so werden wir diese Krise gemeinsam bewältigen und die Zuwachsraten drastisch senken", erklärte er. Ziel sei es, bis Ostern in den einstelligen Bereich zu kommen.

Wegen der Coronakrise soll Österreich bis zum Ostermontag in Minimalbetrieb laufen: Im Kampf gegen die Pandemie sind bis zum 13. April alle Geschäfte geschlossen bis auf Lebensmittelgeschäfte, Drogerien und Apotheken.

Quelle: ntv.de, jwu/dpa