Panorama

Sydney verpulvert sieben Tonnen Feuerwerkskörper Ozeanien begrüßt bereits das neue Jahr

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Die erste Länder der Erde begrüßen bereits das Jahr 2014 - andere müssen noch einige Stunden warten.

(Foto: dpa)

Die Letzten werden die Ersten sein: Das gilt seit drei Jahren auch für Samoa. Das Land ließ einen Tag ausfallen und gehört seitdem zu den ersten Gebieten, die das Jahr 2014 begrüßen. Gefeiert wird auch in Neuseeland und sehr lautstark in Sydney.

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In São Paulo laufen bereits die Vorbereitungen auf den Jahreswechsel - noch ist es aber nicht so weit.

(Foto: imago/Xinhua)

Mehr als 15.000 Kilometer östlich von Deutschland hat das neue Jahr begonnen. Um 11 MEZ rutschten auf den Line-Inseln gut 8000 Inselbewohner ins neue Jahr. Auch der Pazifikstaat Samoa begrüßte 2014 bereits. Es ist erst das dritte Mal, dass die Samoaner unter den ersten Neujahrs-Begrüßern sind. Das Land wechselte 2011 auf die andere Seite der Datumsgrenze.

Neuseelands größte Stadt Auckland begrüßte 2014 mit einer Strandparty mitten in der Stadt. Die Organisatoren schütteten vier Tonnen Sand in der Innenstadt auf, um für gute Party-Stimmung zu sorgen. Auf einem riesigen elektronischen Display am 328 Meter hohen Sky-Turm lief um kurz vor Mitternacht unter dem Jubel der Partygänger der Countdown. Die Stadt hat 1,5 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt Wellington sparte dagegen ihr Silvesterbudget in diesem Jahr für ein Picknick am Neujahrstag auf. Das fand die Stadtverwaltung familienfreundlicher.

In Sydney zählte ein ohrenbetäubender Chor von rund 1,6 Millionen Menschen die letzten Sekunden vor Mitternacht und begrüßte dann jubelnd das neue Jahr. Dann erstrahlte die Hafenbrücke in einem Funkenmeer und ein gigantisches Feuerwerk begann. Die australische Metropole legt immer ein Fest der Superlative auf. In diesem Jahr schossen die Veranstalter von Schiffen, der Hafenbrücke und vom Dach des legendären Opernhauses aus sieben Tonnen Feuerwerkskörper in die Luft. Die Veranstalter rechneten mit mehr als einer Milliarde Zuschauer zu Hause an den Bildschirmen.

Neujahrsbälle und Privatpartys

Die Line-Inseln gehören mehrheitlich zum Inselstaat Kiribati. Früher verlief die internationale Datumsgrenze, die sich am 180. Längengrad orientiert, mitten durch Kiribati. Der westliche Teil war immer einen Tag voraus. 1995 wurde die Datumsgrenze an dieser Stelle verschoben, so dass Kiribati seitdem ein einheitliches Datum hat.

Samoa ließ 2011 den 30. Dezember ausfallen. Das ganze Land stellte die Uhren 24 Stunden vor und begrüßt das neue Jahr deshalb nicht mehr als Schlusslicht, sondern als einer der ersten. Der Grund: Samoa hat enge Beziehungen zu Australien und Neuseeland und wollte in derselben Datums- und Zeitzone wie die Handelspartner agieren. Vor dem Wechsel über die Datumsgrenze fing in Australien und Neuseeland bereits eine neue Arbeitswoche an, während auf Samoa gerade erst der Sonntag begann. Das erschwerte Geschäfte zwischen den Ländern.

Quelle: ntv.de, mli/dpa

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