Panorama

Reformator aus Plastik Playmobil-Luther ist ausverkauft

Der Reformator als Playmobil-Figur soll auf das Luther-Jahr 2017 einstimmen.

Der Reformator als Playmobil-Figur soll auf das Luther-Jahr 2017 einstimmen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Martin Luther, mit Federkiel und Bibel in der Hand, gibt es nun als Playmobil-Figur. Bereits nach drei Tagen ist sie ausverkauft. Eine zweite Auflage muss produziert werden. Ungeduldige werden indes auf Ebay fündig - sofern sie tiefer in die Tasche greifen.

Rechtzeitig zum Luther-Jubiläum in zwei Jahren hat ein fränkischer Spielwarenhersteller den Reformator als Playmobil-Figur auf den Markt gebracht. Eine beigelegte Deutschlandkarte samt Verweis auf die entsprechende DZT-Webseite erläutert die 35 wichtigsten Stationen im Leben Luthers.

Der "Mini-Luther" ist in Museumsshops, Tourismus-Informationen und online zu erwerben. Allerdings ist die erste Auflage des kleinen Männchens, limitiert auf 34.000 Stück, bereits ausverkauft. Derzeit kann man die Figur nur auf Ebay erwerben - zu horrenden Preisen. Interessierte Käufer müssen sich für die reguläre zweite Auflage bis Ende April gedulden.

Zusammen mit der evangelischen Kirche wollen die Tourismuswerber die 7,5 Zentimeter große Spielfigur als "Reformationsbotschafter" bis zum Luther-Jahr 2017 einsetzen - und damit "religiös-spirituelle Kulturreisende" nach Deutschland locken, wie DZT-Vertreterin Petra Hedorfer erläuterte.

Diese machen nach Schätzungen der DZT einen Anteil unter den Touristen von drei bis fünf Prozent aus. "Man kann den Playmobil-Luther zusammenbauen, aber auch wieder auseinanderbauen", sagte der Koordinator für die Luther-Dekade der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Christian Düfel. Die Spielfigur mache damit deutlich, dass es sich bis heute lohne, "sich mit Luther auseinanderzusetzen".

Quelle: ntv.de, lda/dpa

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