Panorama

Mord auf Mallorca? Polizei birgt toten Deutschen aus dem Meer

1ebdaaa65f1d2ca651f9a8c3f500444f.jpg

Hier wird die Leiche des 64-Jährigen abtransportiert.

(Foto: dpa)

Er treibt 24 Stunden im Wasser: Vor der Küste Mallorcas holt die spanische Polizei eine Leiche aus dem Meer. Offenbar handelt es sich um einen 64-jährigen Deutschen, der auf einem Boot in Port d'Andratx gewohnt hat. Die Polizei vermutet Fremdverschulden.

Die Guardia Civil hat im Südwesten Mallorcas die Leiche eines Deutschen aus dem Meer geborgen. Der leblose Mann sei vor dem Ort Port d'Andratx entdeckt worden, zitierte die "Mallorca Zeitung" die örtliche Polizei. Den Angaben zufolge trieb die Leiche schon mindestens 24 Stunden im Wasser.

Ersten Informationen zufolge handelt es sich um einen 64-jährigen Deutschen, der ein Boot in Port d'Andratx bewohnt hatte. Er habe eine schwere Kopfverletzung aufgewiesen, hieß es weiter. Die Polizei nahm Ermittlungen auf. Es gelte aber als unwahrscheinlich, dass der Mann aufgrund der heftigen Unwetter ums Leben gekommen ist, die seit dem Wochenende auf der Baleareninsel toben.

Erst im April geriet die Lieblingsinsel der Deutschen mit gleich zwei mutmaßlichen Unfall-Todesfällen in die Schlagzeilen. Erst stürzte sich ein 21-Jähriger im Nordosten Mallorcas von einer Felsklippe, wenig später wurde ein weiterer junger Tourist leblos vor seinem Hotel aufgefunden. 

Quelle: ntv.de, dsi/dpa