Panorama

Exotisches Sortiment im Supermarkt Polizei findet Koks in Obstkisten

15374941.jpg

Acht Päckchen Kokain gelangten aus Kolumbien in einen deutschen Supermarkt.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Dass in Kolumbien Bananen angebaut werden, ist für viele nur mäßig interessant. Wirklich bekannt ist der südamerikanische Staat wohl eher für ein illegales Produkt - Kokain. Ein deutscher Supermarkt bekommt eine Probe von beiden Spezialitäten.

Gar nicht gesund: In einer Supermarktfiliale in Sachsen-Anhalt wurden in einem Bananenkarton zehn Kilogramm Kokain gefunden. Wie das Landeskriminalamt (LKA) mitteilt, wurden die acht Rauschgiftpäckchen beim Umpacken der Obstkisten entdeckt. Sie waren unter einer Schicht Bananen versteckt, die aus Kolumbien stammten. Weiteres Rauschgift wurde nicht gefunden.

Die Polizei prüft, ob es Zusammenhänge zwischen ähnlichen Fällen in der Schweiz gibt. Dort waren in dieser Woche in mehreren Bananenkartons rund 100 Kilogramm Kokain entdeckt worden. Nach Angaben der Kantonspolizei Bern könnte eine Panne beim Umladen von Bananenkisten in einem belgischen Hafen dazu geführt haben. Für wen das Kokain bestimmt war, bleibt weiterhin unklar. Es werde weiter ermittelt, betont die Berner Polizei.

Nach diesen Erkenntnissen waren die Bananen per Schiff von Kolumbien aus nach Antwerpen in Belgien transportiert worden. Mit Verspätung traf die Ware am Zielhafen ein. Beim raschen Umladen müssen die Bananenkisten, in denen das Kokain versteckt war, mit „harmlosen“ Schachteln vertauscht worden sein.

Quelle: ntv.de, AFP/dpa

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen