Panorama

RTL bleibt noch gelassen Polizei sucht Mörder nahe Dschungelcamp

Im australischen Dschungel könnte sich ein zweifacher Mörder verbergen - dort, wo im Januar deutsche Promis für die Show "Ich bin ein Star - holt mich hier raus!" einziehen sollen. Mehr Sicherheitsmitarbeiter sollen die Stars beschützen.

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Die Produktion des deutschen Dschungelcamps ist laut RTL nicht in Gefahr.

Zwei Mordfälle verursachen um den Drehort des RTL-"Dschungelcamps" in Australien Aufregung: Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, fahndet die Polizei nach dem Täter, der kürzlich eine 52-jährige Frau und einen 37-jährigen Mann umgebracht hat. Beide Mordfälle ereigneten sich an der pazifischen Gold Coast nur wenige Autominuten vom Promi-Urwald entfernt.

Der "Bild"-Zeitung zufolge ging der Täter äußerst brutal vor. Der Mann wurde demnach mit einem Tennisschläger erschlagen, der blutverschmiert am Tatort zurückgelassen wurde. Die Ermittler vermuten einen Zusammenhang zum Mord an der Frau.

Die Polizei sucht nun nach einem Fahrzeug, einem Ford Falcon, der in der Nähe des Tatorts gesehen worden ist. Mit dem Auto soll der Täter geflohen sein, so die Vermutung.

Mehr Sicherheitsleute im Einsatz

Die Ermittler vermuten, dass sich der oder die Verdächtige im Wald versteckt hält, womöglich in der Nähe des Drehorts der RTL-Sendung "Ich bin ein Star - holt mich hier raus!". Derzeit halten sich dort die Prominenten des britischen Pendants auf.

Die Produktionsfirma der englischen Show teilte mit, dass sie Maßnahmen ergreife, um die Stars zu schützen. "Wir haben die Anzahl der Security-Mitarbeiter erhöht", hieß es. Die Sicherheit der Kandidaten habe höchste Priorität.

RTL will von den Plänen, im Januar deutsche Prominente in den Dschungel zu schicken, bisher nicht abrücken. "Unsere Sicherheitskräfte sind auf alle Eventualitäten vorbereitet", sagte ein Sprecher.

Quelle: ntv.de, tes

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