Panorama

Heiße Spur im Fall Mirco Polizei überprüft VW-Passats

Die Ermittler im Fall Mirco sind sicher, das Automodell identifiziert zu haben, mit dem der Täter unterwegs war. Jetzt werden in der Umgebung von Grefrath 2500 Halter von Passat-Combi besucht.

2u4y4628.jpg192776362878703849.jpg

Ein Polizeifoto mit einem Vergleichstyp des gesuchten Wagens. Die Farbe des Passats ist dabei unerheblich.

(Foto: dpa)

Im Fall des verschwundenen Mirco aus Grefrath überprüft die Polizei derzeit tausende Fahrzeuge. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Täter mit einem Kombi des Typs VW-Passat unterwegs war. Dafür kommen in der Region mehr als 2500 Autos infrage. Nach und nach nimmt die Polizei nun mit allen Fahrzeughaltern Kontakt auf. "Bisher haben wir so einige Hundert", sagte der Mönchengladbacher Polizeisprecher Willy Theveßen.

Das ganze Wochenende werde weitergemacht, zumal manche Leute unter der Woche gar nicht da seien. Die Überprüfung werde sich länger hinziehen, auch in einer Woche sei das nicht zu schaffen.

Der elfjährige Mirco wird seit dem 3. September vermisst. Er war auf dem Heimweg von einer Skater-Anlage verschwunden, zurück blieb am Wegesrand sein Fahrrad. Die Polizei geht von einem Sexualverbrechen aus.

Quelle: ntv.de, dpa