Panorama

Pepsi streicht Markennamen Rassismus-Debatte: Uncle Ben's ändert Logo

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Die Verpackungen von Uncle Ben's sollen zukünftig anders aussehen - wie genau ist noch ungeklärt.

(Foto: imago/Rüdiger Wölk)

Auf der Verpackung von Uncle Ben's prangt ein Schwarzer Mann. Kritiker sehen darin rassistische Vorurteile bedient. Der Reishersteller kündigt nun an, das Logo zu verändern. Pepsi geht noch einen Schritt weiter und wechselt gleich einen gesamten Markennamen aus.

Angesichts der anhaltenden Anti-Rassismus-Proteste in den USA will die bekannte Reismarke Uncle Ben's ihr Logo ändern, das einen Schwarzen zeigt. Das Unternehmen wolle seinen Beitrag zu einem Ende von "rassistischen Vorurteilen und Ungerechtigkeiten" leisten, erklärte der Lebensmittelriese Mars, zu dem Uncle Ben's gehört. Deswegen sei jetzt der Zeitpunkt gekommen, das Markenlogo "weiterzuentwickeln". "Wir wissen noch nicht, wie die Änderungen genau aussehen werden, und haben noch keinen Zeitplan, aber wir prüfen alle Möglichkeiten", heißt es in einer Pressemitteilung des Konzerns.

Einen Schritt weiter ging die Frühstücksmarke Aunt Jemima, deren Logo eine lachende Afroamerikanerin zeigt. Dies sei in den Augen von Kritikern die klischeehafte Abbildung einer schwarzen Frau als Maskottchen im Stil einer freundlichen Dienerin. Das Logo der seit mehr als 130 Jahren bestehenden Marke wird ab Jahresende abgeschafft, wie das Mutterunternehmen Quaker Foods North America mitteilte, das wiederum zum Konzern PepsiCo gehört.

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"Aunt Jemima" soll umbenannt werden.

(Foto: AP)

Auch soll die Marke, die unter anderem Ahornsirup und Backmischungen für Pfannkuchen herstellt, umbenannt werden."Wir erkennen an, dass die Ursprünge von Aunt Jemima auf einem Rassen-Stereotyp gründen", erklärte das Unternehmen. Das Logo sei im Laufe der Jahre zwar immer wieder geändert worden, um "angemessen und respektvoll" zu sein; solche Änderungen seien aber nicht mehr ausreichend.

In den USA demonstrieren seit Wochen zahlreiche Menschen gegen Rassismus und Polizeigewalt. Auslöser ist der Tod des Afroamerikaners George Floyd durch den brutalen Einsatz eines weißen Polizisten in der Großstadt Minneapolis. Die Gewalttat hat in den USA zu einer intensiven Debatte über Rassismus, die Diskriminierung von Schwarzen und die Zeit der Sklaverei geführt.

Quelle: ntv.de, mdi/AFP/dpa

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