Panorama

21 Tote bei Loveparade-Katastrophe Schaller bittet um Verzeihung

2urx3330.jpg4948691724617966402.jpg

(Foto: dpa)

Veranstalter Rainer Schaller hat sich nach der Massenpanik bei der Loveparade im Juli mit 21 Toten bei den Hinterbliebenen der Opfer entschuldigt. "Es tut mir unendlich leid, ich kann es nicht rückgängig machen", sagte Schaller bei SAT.1. Bei dem Techno-Event in Duisburg waren zudem hunderte Menschen verletzt worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in einem riesigen Verfahren wegen fahrlässiger Tötung gegen unbekannt. Das Sicherheitskonzept der Massenparty steht massiv in der Kritik.

"Mir ist auch bewusst, dass ich als Veranstalter eine moralische Verantwortung habe", sagte der Unternehmer in der Sendung. Er bitte darum, dass die Schuldfrage juristisch geklärt werde. "Ich werde mich auch hier einer eventuellen Verantwortung stellen."

Der Innenausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags in Düsseldorf hatte die Katastrophe seit dem Sommer mehrfach auf der Tagesordnung. Schaller war eingeladen worden, hatte sich aber stets durch Anwälte vertreten lassen.

Quelle: ntv.de, dpa