Panorama

Vier Frauen vor Gericht Schnellkleber statt Sexparty

So hatte sich der Amerikaner Donessa Davis sein Schäferstündchen mit einer Geliebten nicht vorgestellt: Statt der erhofften Sexparty in einem Motel im US-Staat Wisconsin fand er sich mit einem am Bauch angeklebten Penis wieder.

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Ein bisschen Klebstoff hilft im Alltag ungemein.

(Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb)

Es war der gemeinsame Racheakt seiner Ehepartnerin und drei weiterer Frauen, denen er unverbrüchliche Liebe und Treue versprochen und die er allesamt betrogen hatte. Alle vier "Rächerinnen" sollen sich jetzt wegen Freiheitsberaubung vor Gericht verantworten, eine von ihnen auch wegen Körperverletzung. Das entschied ein Richter in Chilton.

Davis hatte zuvor im Gerichtssaal geschildert, wie er in eine Falle gelockt wurde und am Ende splitternackt auf einer Straße um Hilfe rufen musste. Der 37-Jährige hatte sich Ende Juli mit einer seiner Geliebten verabredet. Die 48-Jährige sei auch gekommen und habe ein Sexspielchen mitgemacht, bei dem sich der Schwerenöter mit Spitzenbändchen an das Motelbett fesseln ließ. Und dann kam alles anders, wie Medien weiter über seine Aussage berichteten.

Es klopfte an der Tür, und er habe sofort begriffen, "dass der Spaß vorbei war". Denn herein kamen seine 30-jährige Ehefrau und zwei weitere Frauen. Er sei - bewegungsunfähig - zweimal ins Gesicht geschlagen worden, dann habe ihm die 48-Jährige seinen Penis mit einem Schnellkleber an den Bauch geheftet. Die drei anderen Frauen hätten genüsslich dabei zugesehen, ihn verspottet und erst das Weite gesucht, als er seine Fesseln löste. Hilfe suchte er dann auf der Straße.

Quelle: ntv.de, dpa

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