Panorama

Käuflicher Sex Schwedischer Richter gesteht

Ein Richter des Obersten Gerichtshofes in Schweden hat durch bezahlten Sex mit einem Gymnasiasten gegen das in seinem Land geltende Kaufverbot sexueller Leistungen verstoßen. Wie der Rundfunk in Stockholm am Donnerstag berichtete, waren die Fahnder durch Textmitteilungen im Handy des nebenbei mit Prostitution beschäftigten 20-Jährigen auf die Spur des Richters gekommen.

Seit 1998 ist in Schweden der Kauf sexueller Dienstleistungen strafbar. Einmalige Verstöße werden mit zum Teil erheblichen Bußgeldern geahndet, im Wiederholungsfall droht Haft.

Der Richter gab über seinen Anwalt einen Kontakt mit dem Prostituierten zu. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm mindestens vier Sexkäufe vor. Es galt in Stockholm als wahrscheinlich, dass der Richter auch bei Verhängung eines Bußgeldes ohne Prozess sein Amt am Obersten Gericht verliert. Er hatte dort auch bei Verfahren gegen Menschenhandel im Zusammenhang mit der Einschleusung von Prostituierten mitgewirkt.

Quelle: ntv.de