Panorama

Neuer Rekord Schwerstes Paket verladen

Das bislang schwerste einzelne Frachtstück, das jemals mit einem Flugzeug transportiert wurde, ist am Flughafen Frankfurt-Hahn verladen worden.

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Der Generator wird ...

(Foto: dpa)

Es handelt sich um einen fast 190 Tonnen schweren Generator für ein Gaskraftwerk, der noch am Dienstagabend in die armenische Hauptstadt Eriwan abheben sollte, sagte Flughafen-Sprecherin Maria Horbert. Für den Transport wurde laut Flughafen das größte Flugzeug der Welt ausgesucht: Die Antonow 225, von der es nur ein Exemplar gibt. Sie war am Vormittag im Hunsrück gelandet.

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... in den riesigen Bauch ...

(Foto: dpa)

Der Flughafen Frankfurt-Hahn war nach Horberts Angaben für den Start ausgesucht worden, weil er der einzige gewesen sei, der für den übergroßen Tieflader erreichbar ist. Um den Generator in die Antonow laden zu können, musste zunächst eine Rampe gebaut und das Einzelstückgut mit Kränen erneut auf einen Tieflader gehoben werden.

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... der Antonow verladen.

(Foto: dpa)

Das zunächst für den Nachmittag erwartete Ende der Verladung verzögerte sich allerdings bis zum Abend. "Es sind so viele Kleinigkeiten, die dazu führen, dass es länger dauerte", hatte Horbert den Verzug erklärt. So sei das Flugzeug beispielsweise eine halbe Stunde später gelandet als vorgesehen. Außerdem konnte nicht so schnell gearbeitet werden, weil viele Gäste und Besucher das Schauspiel verfolgten. Gegen 19.00 Uhr war die Verladung laut Horbert aber abgeschlossen. Nun werde nur noch die Ladung festgezurrt und die Rampe abgebaut.

Der Generator hat bereits einen langen Weg hinter sich: Er wurde in Korea herstellt, über Rotterdam, Rhein und Mosel nach Longuich (Kreis Trier-Saarburg) verschifft und mit einem Tieflader nach Hahn gebracht. Ursprünglich hatte der Luftfracht-Weltrekord bereits am 2. August über die Bühne gehen sollen. "Das Flugzeug befand sich zu diesem Zeitpunkt aber noch in Wartung", sagte die Sprecherin.

Die bisher schwerste Ladung, die die Antonow 225 transportiert hatte, wog 247 Tonnen. Es handelte sich um mehrere Ausrüstungsteile für eine Ölpipeline, die im Juni 2004 von Prag nach Taschkent geflogen wurden.

Quelle: n-tv.de, dpa