Panorama

Nach dem LHC-Start Selbstmord in Indien

Offenbar aus Angst vor dem Weltuntergang durch den neuen Teilchenbeschleuniger hat sich in Indien laut Presseberichten eine 16-Jährige das Leben genommen. Wie indische Zeitungen berichteten, schluckte Chayya Lal aus dem Bundesstaat Madhya Pradesh eine tödliche Dosis Tabletten, nachdem sie im Fernsehen einen Bericht über den angeblich drohenden "Big Bang" gesehen hatte. In dem Bericht sei es darum gegangen, dass der Beginn der Experimente am europäischen Atomforschungszentrums CERN bei Genf den Untergang der Welt auslösen könnte. Die Eltern der Jugendlichen berichteten demnach, ihre Tochter habe Angst vor dem Weltuntergang geäußert.

"Chayya fragte mich mehrmals, ob die Welt untergehen würde, wie es im Fernsehen gesagt wurde", sagte ihr Vater Buhari der Zeitung "Hindustan Times". "Wir haben versucht, sie abzulenken und sagten, sie solle keine Angst vor einer Katastrophe haben", zitierte die "Mail Today" den Vater. Ein örtlicher Polizist zweifelte jedoch an der Darstellung und kündigte Ermittlungen an.

Am 10. September hatten am CERN die Experimente begonnen, bei denen Protonen-Strahlen in einer 27 Kilometer langen unterirdischen Röhre beschleunigt und miteinander zur Kollision gebracht werden. Die Wissenschaftler erhoffen sich davon Erkenntnisse über die Entstehung des Universums. Die Forscher des CERN wiesen Behauptungen anderer Wissenschaftler zurück, nach denen bei den Experimenten schwarze Löcher entstehen könnten, welche die Erde schlucken könnten.

Quelle: ntv.de

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