Panorama

Versteckspiel vor der Polizei Sextäter lässt sich zur Frau umoperieren

Ein junger Mann aus Honduras missbraucht den kleinen Sohn seiner Ehefrau. Als die Polizei nach ihm fahndet, verschwindet er und ist unauffindbar. Ein Jahr später fällt der Mutter des Kindes auf: Bei ihrer Ex-Schwiegermutter lebt nun eine Frau - seit genau einem Jahr.

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(Foto: picture alliance / dpa)

Ein wegen Kindesmissbrauchs gesuchter Honduraner hat sich monatelang dem Zugriff durch die Justiz entzogen, indem er sich in Mexiko einer Geschlechtsumwandlung zur Frau unterzog.

Der 24-Jährige sei nun von einem Gericht in der zweitgrößten Stadt San Pedro Sula der Vergewaltigung des zum Tatzeitpunkt achtjährigen Sohns seiner früheren Ehefrau schuldig gesprochen worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Er muss demnach mit 45 bis 60 Jahren Haft rechnen.

Der Vorwurf gegen den Mann war den Angaben zufolge Ende 2012 erhoben worden. Die Justiz ordnete seine Festnahme an, der Beschuldigte floh aber nach Mexiko und blieb über Monate verschwunden.

Im November 2013 wurde die Ex-Frau dann darauf aufmerksam, dass sich bei ihrer ehemaligen Schwiegermutter eine Frau aufhielt. Es stellte sich heraus, dass es sich bei dieser um den Gesuchten handelte. Dessen Mutter bestätigte die Geschlechtsumwandlung in Mexiko.

Quelle: ntv.de, hla/AFP

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