Panorama

Gefährliche Chemikalie tritt aus Störfall in Geothermiekraftwerk

34977511.jpg

Das Kraftwerk Insheim kann bis zu fünf Megawatt Strom erzeugen (Archivbild).

(Foto: picture alliance / dpa)

In Insheim in Rheinland-Pfalz kommt es im Geothermiekraftwerk zu einem Zwischenfall. Der Austritt von Isopentan löst einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Laut Polizei besteht aber keine Gefahr.

Bei einem Störfall im Geothermiekraftwerk im pfälzischen Insheim ist eine gefährliche Chemikalie ausgetreten. "Gefahr für Umwelt oder Personen bestand nicht", sagte ein Polizeisprecher. Die Anlage wurde bis zur Klärung der Ursache außer Betrieb gesetzt.

Wegen einer defekten Pumpe seien an den Dichtungen zweier Absperrschieber bis zu 600 Liter Isopentan ausgetreten, das aber aufgefangen wurde, teilte die Polizei mit. Das freigewordene Pentan sei schnell in der Umgebung verdampft. An der Austrittsstelle sei der Stoff in geringer Konzentration nachgewiesen worden.

Die Störung hatte laut Polizei um 15.08 Uhr die automatische Überwachungsanlage ausgelöst. Um 16.17 Uhr sei dann ein Alarm der Gaswarnanlage bei der Leitstelle Südpfalz eingegangen. Der Alarm löste einen Großeinsatz aus. 13 Fahrzeuge und 62 Kräfte der Feuerwehr waren nach Polizeiangaben vor Ort.

Isopentan ist gesundheitsschädlich und hoch entzündlich. Explosionsgefahr habe nicht bestanden, teilte die Polizei mit. Das Kraftwerk erzeugt seit 2012 Energie aus Erdwärme. In rund 3600 Meter Tiefe herrscht laut Betreiber Pfalzwerke geofuture GmbH eine Wassertemperatur von 160 Grad.

Quelle: ntv.de, mli/dpa

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen