Panorama

Hintergrund Streifälle bei Vornamen

In deutschen Amtsstuben kommt es häufig zu Differenzen zwischen Eltern und Standesbeamten über die Zulässigkeit ungewöhnlicher Vornamen.

Eine Auswahl von Streitfällen mit in Deutschland nicht zugelassenen Vornamen:

Borussia (wie der Namen eines Sportvereins)
Cezanne (wie der französische Maler Paul Czanne)
Heydrich (wie der SS-Chef in der NS-Zeit)
Lindbergh (wie der Nachname des Piloten und Fotografen) - Grammophon (wie Schallplattenspieler)
Moewe (wie der Vogel Möwe)
Pfefferminze (wie die Pflanze)
Tom Tom (wie die Marke eines Navigationsgerätes) - Verleihnix (wie der Name des Fischhändlers aus dem Comic Asterix) - Woodstock (wie das Musikfestival)

Zulässige Vornamen in Deutschland sind:

Birkenfeld (männlich)
Cosma-Shiva (weiblich)
Dior (männlich und weiblich)
Fanta (weiblich)
Galaxina (weiblich)
Kolle (männlich)
Lafayette (männlich)
November (männlich und weiblich)
Pumuckel (männlich)
Windsbraut (weiblich)

Quellen: Bundesverband der Deutschen Standesbeamten & Gesellschaft für deutsche Sprache

Quelle: ntv.de