Panorama

Tödliche Verabredung zum Essen Todesschütze schickte SMS an Opfer

328AB800D509C300.jpg2287580948140753277.jpg

Trauer vor der Schule in Seattle.

(Foto: AP)

Warum erschoss ein 14 Jähriger in Seattle seine Mitschüler und sich selbst? Auch wenn diese Frage vielleicht nicht geklärt werden kann, veröffentlichen die Ermittler neue Details zum Fall. Offenbar wählte er seine Opfer nicht zufällig.

Der 14-Jährige Todesschütze, der an einer US-Schule zwei Mitschüler und anschließend sich selbst tötete, hat sich vor der Bluttat per SMS mit seinen Opfern verabredet. Er habe das Treffen für die Mittagspause in der Cafeteria der Marysville Pilchuck High School bei Seattle geplant, teilte die Polizei mit.

Die fünf Opfer, von denen zwei starben und drei weitere am Kopf getroffen und schwer verletzt wurden, hätten am Tisch gesessen, als er plötzlich das Feuer eröffnete. Der Neuntklässler hatte also anscheinend nicht willkürlich um sich geschossen, sondern gezielt die fünf Mitschüler ins Visier genommen. Angehörige der Opfer hatten zuvor bereits in US-Medien berichtet, dass der Schütze mit den beiden verletzten Schülern verwandt gewesen sei. Die drei Jungs seien Cousins gewesen und hätten nahe beieinander gewohnt, hieß es.

Zwei der drei verletzten Schüler sind laut einem Bericht der "Seattle Times" noch in kritischem Zustand, der Zustand des Dritten habe sich offenbar etwas gebessert. Das Motiv der Tat vom Freitag könne möglicherweise nicht abschließend geklärt werden, sagte eine Polizeisprecherin. Die legal gekaufte und registrierte Pistole habe einem der Familienmitglieder des Schützen gehört.

Quelle: ntv.de, fma/dpa/AFP