Panorama

Trümmerfeld in der Eifel US-Jet stürzt ab

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Der Jet wurde komplett zerstört.

(Foto: dapd)

Ein US-Militärflugzeug ist bei Laufeld in der Eifel abgestürzt. Das berichtete das Polizeipräsidium in Trier. Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz aus der Maschine retten, teilte die US-Luftwaffe mit. Er sei verletzt worden und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Mann ist jedoch außer Lebensgefahr.

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Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten.

(Foto: dapd)

Das Flugzeug stürzte nach Polizeiangaben auf ein Feld, wenige Hundert Meter von den Häusern des Ortes entfernt. Nach Augenzeugenberichten ist es komplett zerstört.

Das Flugzeug stürzte auf ein Feld rund 300 Meter von den ersten Häusern entfernt. "Wir sind wohl knapp einer Katastrophe entgangen", sagte der Bürgermeister von Laufeld, Karl-Josef Junk, dem Südwestrundfunk (SWR). "Der ist sogar noch übers Dorf rübergeflogen und hat laut Augenzeugen noch mal durchgestartet, um die Schnauze hochzuziehen." Nach unbestätigten Berichten soll der Kampfjet bereits in der Luft gebrannt haben.

Nach Auskunft der US-Streitkräfte soll es sich um einen Kampfjet vom Typ A10 Thunderbolt II handeln. Über Ausrüstung und Munition an Bord lagen zunächst ebenso wenig Angaben vor wie zur Ursache des Absturzes. Sie war von dem US-Luftwaffenstützpunkt  Spangdahlem in Rheinland-Pfalz zu einem Trainingsflug  gestartet.

Die US-Luftwaffe hat in Rheinland-Pfalz Stützpunkte im pfälzischen Ramstein und in Spangdahlem. Zu Angriffen auf libysche Ziele starten derzeit auch von Rheinland-Pfalz aus. An der Operation "Odyssey Dawn" zur Durchsetzung des Flugverbots für die Truppen des Machthabers Muammar al-Gaddafi seien auch Kampfflugzeuge der US-Airbase in Spangdahlem beteiligt, hatte die Zeitung "Trierischer Volksfreund" erst kürzlich unter Berufung auf eine Sprecherin der amerikanischen Streitkräfte berichtet.

Quelle: ntv.de, dpa/AFP