Panorama

Zwischenfälle bei Bewachung der Atombombe US-Soldaten wird der Sold gestrichen

In der Atombombenschaltzentrale im US-amerikanischen North Dakota herrschen strenge Sicherheitsvorschriften. Mehrere Soldaten nahmen es mit ihrem Wachdienst offenbar nicht so genau - und müssen dafür jetzt büßen.

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Eine offene Tür bringt vier Soldaten ordentlich Ärger.

(Foto: picture alliance / dpa)

Weil sie die Bewachung der Atombombe zu locker nahmen, sind in den USA vier Luftwaffenoffiziere bestraft worden. In diesem Jahr habe es zwei Vorfälle gegeben, bei denen "die Türen offen waren, obwohl sie hätten verschlossen sein sollen", sagte der Sprecher des für Atomeinsätze zuständigen Global Strike Commands der US-Luftwaffe, John Sheets.

Die Atombomben-Schaltzentralen werden stets von zwei Offizieren bewacht. Wenn einer der beiden schläft oder seinen Platz verlässt, ist es dem anderen streng verboten, die Tür zu öffnen. Auf dem Luftwaffenstützpunkt von Minot in North Dakota allerdings sah ein Offizier dies im April nicht so eng: Während sein Kollege schlief, ließ er einen Koch hinein, der das Essen brachte.

Im Mai gab es laut Sheets einen ähnlichen Vorfall auf dem Stützpunkt Malmstrom in Montana. Während der eine Wachmann schlief, habe der andere Handwerkern die Tür geöffnet.

Sheets sagte, in beiden Fällen hätten die Schlafenden geweckt werden müssen. Zur Strafe wurden den beiden Türöffnern zwei Monate ihres Solds gestrichen. Die schlafenden Kollegen erhielten eine schriftliche Rüge.

Quelle: ntv.de, AFP

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