Panorama
Luftbläschen steigen auf. Ein Filmemacher beweist: Frauen pupsen auch!
Luftbläschen steigen auf. Ein Filmemacher beweist: Frauen pupsen auch!(Foto: Vimeo/Micky Zilbershtein)
Mittwoch, 26. April 2017

Männer müssen jetzt stark sein: Und Frauen pupsen doch

Frauen pupsen nicht. Von wegen! Ein Filmemacher bringt die Wahrheit ans Licht. Nur 20 Sekunden lang ist der Clip mit dem vielsagenden Titel "Unterwasser-Flatulenz". Die Hauptdarstellerin ist eine schwimmende Frau oder besser gesagt: ihr nackter Hintern.

Frauen pupsen nicht und wenn es doch mal passiert, schießen sie kleine Glitzerwölkchen raus, welche wie das Lachen eines Einhorns klingen und wie Regenbögen riechen. Echt jetzt?

Was ganz natürlich und bei Männern voll akzeptiert und eine unerschöpfliche Quelle der Unterhaltung, Selbstdarstellung und männlichen Kameradschaft ist, dafür schämen sich viele Frauen immer noch. Einerseits fehlt dem weiblichen Geschlecht oft der Mut zur Hässlichkeit, zu bildhaften Schilderungen unappetitlicher Themen und das Selbstbewusstsein, nicht jedermanns Liebling sein zu wollen. Andererseits wollen auch Männer von Frauen niemals den Satz "Schatz, ich habe gefurzt" hören. Frauen sollen und wollen vor allem eins sein: schön und makellos.

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Doch die Wahrheit sieht anders aus als im eingangs beschriebenen Glitzerwölkchen-Einhornland: Männer und Frauen furzen gleich viel, Männer tun es nur ungenierter. Der Künstler Micky Zilbershtein hat sich des gesellschaftlichen Tabuthemas angenommen und ein ganz besonderes Video gedreht. Nur 20 Sekunden lang ist der Clip mit dem vielsagenden Titel "Underwater Flatulence in 120 Fps". Die Hauptdarstellerin ist eine schwimmende Frau oder besser gesagt: ihr nackter Hintern. Die Kamera fährt in Zeitlupe heran, dazu ertönt im Hintergrund Mozarts Briefduett "Sull'aria" aus "Die Hochzeit des Figaro." Dann steigen plötzlich Luftbläschen auf und dem Hinterteil entgleitet in schönster Vollendung  - ein Pups.

Für Zilbershtein ist das Video das erste einer Reihe, in der sich der Israeli mit den Themen Freiheit und Zensur befasst. Den Usern gefällt's. Schließlich wurde die Flatulenz schon fast sechs Millionen Mal angeklickt. "Der Film bekommt acht Oscars inklusive den für das beste Drehbuch", schreibt ein Nutzer unter das Video.

Übrigens: Die Zahl der Pupse pro Tag beträgt durchschnittlich 12,7. Das ruft uns in Erinnerung, dass jeder Mensch furzt. Egal, ob Chef, Papst oder die schöne Nachbarin.

Quelle: n-tv.de