Panorama

Misslungene Schönheits-OP Unzufriedener Patient erschießt Arzt

imago59074007h.jpg

Weil er mit dem Resultat seiner Schönheits-OP unzufrieden war, erschoss ein Mann kurzerhand seinen Arzt.

(Foto: imago stock&people)

Ein Mann lässt sich seine Nase und seine Ohren von einem Schönheitschirurgen korrigieren. Mit dem Ergebnis ist er allerdings so unzufrieden, dass er den behandelnden Arzt zur Rechenschaft zieht. Letztlich muss dieser sterben.

Ein 34-jähriger Russe hat seinen Arzt erschossen, weil ihm das Ergebnis einer Schönheitsoperation nicht gefallen hat. Anschließend richtete er die Waffe gegen sich selbst. Der Täter sei seinen Verletzungen erlegen, teilten die Behörden in St. Petersburg der Agentur Interfax zufolge mit.

Der Mann hatte sich an der Nase und den Ohren operieren lassen, war aber mit dem Ergebnis unzufrieden. Der frühere Berufssoldat stellte den Chirurgen daraufhin in einer Klinik zur Rede. Die Nachrichtenwebsite "Fontanka.ru" berichtete, dass der Mann die Waffe unbemerkt in das Krankenhaus schmuggeln konnte, weil die Metalldetektoren am Eingang ausgeschaltet waren.

Die beiden Männer gerieten in Streit, schließlich tötete der Patient den Mediziner mit einem Gewehrschuss in die Brust. Den Ermittlungen zufolge hatte der Arzt nicht selbst operiert, sondern die Eingriffe beaufsichtigt.

Private Probleme habe der ehemalige Soldat stets auf sein Aussehen zurückgeführt, berichtete "Fontanka.ru" unter Berufung auf Freunde des Mannes. In dessen Wohnung fand die Polizei die Korrespondenz zwischen dem mutmaßlichen Täter und der Klinik, in der es um die Schönheitsoperationen ging. In seinem letzten Brief schrieb der später ermordete Arzt demnach: "Sie sollten zu einem Psychiater gehen."

Quelle: n-tv.de, kpi/AFP/dpa