Panorama

Weltmeisterschaft im Holzfällen Vor Brad ist kein Baum sicher

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Brad De Losa darf sich nun "bester Sportholzfäller der Welt" nennen.

(Foto: dpa)

Sie schwingen die Axt und lassen die Späne fliegen: Holzfäller sind die Könige des Waldes und echt kantige Typen. Die besten von ihnen messen sich in Stuttgart. Ein Australier siegt im Wettstreit, aber auch Deutschland muss sich nicht verstecken.

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Für den deutschen Starter Robert Ebner reichte es am Ende zu Platz vier.

(Foto: dpa)

Der Mensch kann aus so ziemlich jeder körperlich anstrengenden Fähigkeit einen sportlichen Wettkampf ableiten. So gibt es etwa Typen, die Telefonbücher zerreißen, eine Weltmeisterschaft im Klapprad-Fahren oder Badewannen-Rennen. Das macht Spaß beim Zuschauen und ist weitgehend sozial akzeptiert.

Sportlich hoch angesehen ist auch das passgenaue und schnelle Zerschneiden von Holz. Und so darf sich nun ein Australier krönen: Brad De Losa ist neuer Weltmeister im Sportholzfällen. Er dominierte das Holzfäller-Feld in Stuttgart und war der Beste im Umgang mit Axt und Säge.

Entscheidung beim "Hot Saw"

14 Sportler maßen sich in der Porsche-Arena in sechs Disziplinen, die Späne flogen in alle Richtungen. In der letzten und entscheidenden Disziplin "Hot Saw" zersägten die Athleten unter ohrenbetäubendem Lärm mit einer bis zu 80 PS starken Motorsäge die Stämme.

Der amtierende deutsche Vize-Meister Robert Ebner, den die fast 5000 Zuschauer euphorisch anfeuerten, wurde Vierter. Sportholzfällen hat eine über hundertjährige Tradition und ist besonders in Australien, Neuseeland, Kanada und den USA verbreitet. Entscheidend ist nicht nur Kraft, sondern auch Präzision und Schnelligkeit.

Quelle: n-tv.de, jtw/dpa