Panorama

Investieren und Naturgebiete WWF-Klage gegen Bulgarien

Sechs bulgarische Umweltorganisationen sowie die Umweltstiftung WWF haben bei der EU-Kommission in Brüssel eine Klage gegen die Regierung in Sofia eingereicht. Das Kabinett habe es versäumt, rechtzeitig zum EU-Beitritt am 1. Januar Schutzgebiete für das "Natura-2000-Netz" der EU auszuweisen, klagen die Ökologen. In einer erst später von der Regierung vorgelegten Liste fehlten zudem wichtige Naturgebiete am Schwarzen Meer und in Ski-Regionen, woran Investoren interessiert seien.

Unterdessen schlossen sich Umweltschützer aus ganz Bulgarien zusammen, um den größten Naturpark des Balkanlandes als Schutzgebiet zu erhalten. Die Ökologen wehren sich gegen den Bau von Feriensiedlungen an der Schwarzmeerküste im Naturpark Strandscha, wie bulgarische Medien am Montag berichteten. In diesem Gebiet im Südosten des Landes leben seltene Tierarten, die schutzbedürftig seien. Das Oberste Verwaltungsgericht Bulgariens hatte vor einer Woche den Status von Strandscha als Schutzgebiet aufgehoben.

Quelle: ntv.de

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