Panorama

Zu links für das national-konservative Polen Warschau verbietet Che-Guevara-Shirts

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Der kubanische Fotograf Alberto Korda hatte dieses Porträt Guevaras am 5. März 1960 fotografiert.

(Foto: dpa)

Den Blick in die Ferne gerichtet, das Kinn kämpferisch gereckt - das berühmte Porträtfoto von Che Guevara wurde schon vor vielen Jahren als Modeartikel kommerzialisiert. In Polen haben nun Mode-Wächter des rechtsnationalen politischen Lagers verhindert, dass der bärtige Revolutionär T-Shirts ziert.

Nach Protesten in Sozialen Netzwerken und auf nationalkonservativen Webseiten hat die Kaufhauskette C&A Shirts mit dem Guevara-Porträt aus ihren polnischen Geschäften zurückgezogen. Auf seiner Facebook-Seite bat das Unternehmen bei denjenigen um Entschuldigung, die sich durch den Guevara-Aufdruck verletzt fühlten.

Am Montag hatte die rechtskatholische Internetseite "Fronda.pl" zum Boykott des Unternehmens wegen "kommunistischer Propaganda" aufgerufen. Eine konkurrierende Facebook-Fanseite, die den Verkauf der Guevara-Shirts unterstützen wollte, fand nicht genügend Anhänger, um die Verbannung des Revolutionärs aus den Kaufhausfilialen zu stoppen.

Quelle: n-tv.de

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