Panorama

"Carnival" bleibt in den Schlagzeilen Wieder hängt ein Schiff fest

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Die "Carnival Dream" soll nach Angaben der Reederei wieder flott sein. Dennoch würden die Gäste ausgeflogen.

(Foto: REUTERS)

Die "Carnival Dream" ist auf der Karibikinsel Sint Maarten gestrandet. Auf dem riesigen Wasserhotel fällt der Strom aus, die Fahrstühle stecken fest und die Toiletten spülen nicht mehr. Für die Urlauber ist die Reise beendet.

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Die Beliebtheit der Wasserhotels ist gerade bei zahlungskräftigen älteren Menschen weiter hoch im Kurs.

(Foto: REUTERS)

Erneut ist eine Urlaubsreise mit einem Kreuzfahrtschiff der US-Reederei Carnival von Problemen überschattet worden. Das Schiff "Carnival Dream" liegt im Hafen von Philipsburg auf der niederländischen Karibikinsel Sint Maarten fest, nachdem ein Stromgenerator ausgefallen war. Die Reederei bereitet sich darauf vor, die 4300 Passagiere per Flugzeug zurück in die USA zu bringen.

Die "Carnival Dream" sollte eigentlich am Mittwoch ihre Reise in der Karibik fortsetzen, doch dann traten technische Probleme auf. Zeitweise fielen mehrere Fahrstühle aus, einige Toiletten konnten vorübergehend nicht benutzt werden. Reisende berichteten im Nachrichtensender CNN von Stromausfällen. Carnival erklärte, dass zwischenzeitlich wieder alle Systeme normal funktionieren würden. Die Passagiere würden die Reisekosten erstattet bekommen und einen Gutschein für eine Ermäßigung von 50 Prozent bei einer künftigen Kreuzfahrt mit Carnival erhalten.

Erinnerungen an die "Triumph"

Bereits Mitte Februar war Carnival in die Schlagzeilen geraten, als das nach einem Brand im Maschinenraum navigierunfähige Kreuzfahrtschiff "Triumph" tagelang im Golf von Mexiko herumtrieb. Schlepper brachten das Schiff schließlich in den Hafen von Mobile im US-Bundesstaat Alabama. Bei dem Zwischenfall etwa 250 Kilometer vor der mexikanischen Küste wurde nach Angaben der Reederei niemand der 3143 Passagiere und 1086 Crewmitglieder verletzt. Allerdings beklagten sich Reisende über unhaltbare Zustände an Bord. In Fluren und Kabinen habe Abwasser gestanden, Menschen hätten auf Matratzen unter freiem Himmel schlafen müssen.

Quelle: n-tv.de, AFP

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