Panorama
Sonntag, 20. Juli 2008

Segen trägt Früchte: Wunder am Olivenbaum

Wunder oder Werbegag: In einem Olivenhain im Norden Israels trägt ein von Papst Johannes Paul II. vor acht Jahren gesegneter Baum als einziger Früchte. "Das ist ein unerklärliches Phänomen", zitiert die Tageszeitung "Jediot Achronot" den Mitarbeiter des Jewish National Fund (JNF), Jossi Karni.

Während seiner Pilgerreise im Jahr 2000 ins Heilige Land hatte der damalige Pontifex eine Messe auf dem Berg der Seligpreisungen am See Genezareth gehalten. Dabei hatte der Papst auch einen Olivensetzling gesegnet.

Als Karni in der vergangenen Woche den Hain besucht habe, habe er festgestellt, dass zwölf Bäume überhaupt keine Früchte trügen und einige sogar verkümmert seien, schreibt das Blatt weiter. Allein der gesegnete Baum habe sich gut entwickelt und trage Oliven. "Die Bäume wachsen auf demselben Boden, sie haben die selbe Menge Wasser und die die selbe Pflege bekommen", sagte Karni. Es sei unmöglich, einen Zusammenhang mit der Segnung herzustellen, sagte der Förster. "Aber es ist sicherlich ein Wunder."

Quelle: n-tv.de