Panorama

"Ungezügelte Grausamkeit" Zehn Jahre für Tierquälerei

Weil sie einen Hundewelpen zu Tode gequält haben, sind in Atlanta (US-Bundesstaat Georgia) zwei Brüder zu jeweils zehn Jahren Haft verurteilt worden. Justin und Joshua Moulder hatten das Tier zunächst mit Farbe beschmiert, dann versucht, es anzuzünden, seine Schnauze mit Klebeband umwickelt und es schließlich in einen glühenden Ofen gesteckt, wie die Zeitung "Atlanta Journal Constitution" am Samstag meldete. Die 17 und 19 Jahre alten Brüder hatten sich schuldig bekannt.

Die Richterin attestierte den beiden bei der Urteilsverkündung "bösartige, ungezügelte Grausamkeit". "Weil wir Menschen sind, werden wir solch ein Verhalten nicht tolerieren." Die Höchststrafe für Tierquälerei beträgt eigentlich fünf Jahre Haft. Die beiden jungen Männer hatten sich jedoch im Zusammenhang mit der Tat noch weitere Delikte zu Schulden kommen lassen.

Der brutale Tod des kleinen Hundes hatte unter Tierfreunden Entsetzen ausgelöst. "Ich wünschte, sie hätten mehr bekommen", sagte Ginnie Blount der Zeitung. "Ich hasse die Vorstellung, dass sie nach zehn Jahren wieder draußen sein werden."

Quelle: n-tv.de