Panorama

Bis zu minus 15 Grad in Polen Zehn Menschen erliegen Kältetod

Der eisigen Kälte sind in Polen in den vergangenen Tagen zehn Menschen zum Opfer gefallen. Eine Gefahr droht auch vor Kohleöfen. Mindestens 49 Menschen erleiden eine Kohlenmonoxidvergiftung.

Seit dem Wochenende sind in Polen mindestens zehn Menschen erfroren. Allein in der Nacht kamen bei eisigen Minusgraden fünf Menschen ums Leben, teilte eine Sprecherin des Innenministeriums mit. Polizeisprecher Mariusz Sokolowski rief die Bevölkerung auf, mehr Aufmerksamkeit auf Menschen zu richten, die angesichts der klirrenden Kälte leicht in eine lebensbedrohliche Lage kommen könnten.

Die Polizei kontrolliere zwar verstärkt in Kleingartenanlagen oder auf verlassenen Grundstücken, die sowohl Obdachlosen als auch Betrunkenen als Zuflucht dienen könnten. "Aber wir können nicht überall sein", betonte Sokolowski. In Warschau war es minus 15 Grad kalt.

Sokolowski erinnerte auch an die Gefährdung alter Menschen in ungeheizten Wohnungen oder Häusern. Auf der Webseite des Innenministeriums wurde zudem vor den Gefahren einer Kohlenmonoxidvergiftung in Wohnungen mit Kohleöfen und schlechter Durchlüftung gewarnt. Allein am vergangenen Wochenende erlitten den Angaben 49 Menschen Kohlenmonoxidvergiftungen, wenngleich keine tödlichen.

Quelle: n-tv.de, dpa

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