Panorama

Bruchlandung in New York Zehn Verletzte bei Beinahe-Katastrophe

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Die Boeing 737 nach ihrer Bruchlandung.

(Foto: REUTERS)

Der New Yorker Flughafen La Guardia ist einer Katastrophe knapp entgangen: Beim Landeanflug bricht einer Boeing das Fahrgestell weg. Die Nase des Flugzeug setzt direkt auf der Landebahn auf. Doch die Bruchlandung verläuft glimpflich.

Bei einer missglückten Landung eines Passagierflugzeugs auf dem New Yorker Flughafen La Guardia sind am Montag zehn Menschen verletzt worden. Zunächst war von acht Verletzten die Rede gewesen. Wie die Fluggesellschaft Southwest Airlines unter Berufung auf Augenzeugenberichte mitteilte, brach das vordere Fahrwerk der Boeing 737-700 mit 150 Menschen an Bord bei der Landung. Die Nase der Maschine setzte daraufhin auf der Landebahn auf, wie erste Bilder im Internet zeigten.

Fernsehbilder zeigten die Maschine mit herunterhängender Spitze und den ausgefahrenen Evakuierungsrutschen umringt von Rettungswagen. Alle Passagiere des in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee gestarteten Fliegers der Linie Southwest kamen sicher aus der Maschine heraus.

Der Flughafen La Guardia wurde für mehr als zwei Stunden gesperrt. Andere Flugzeuge wurden auf die New Yorker Flughäfen Newark und John F. Kennedy umgeleitet.

Bei der Bruchlandung einer Boeing 777 auf dem Flughafen von San Francisco im US-Bundesstaat Kalifornien waren Anfang des Monats drei Menschen getötet und 180 weitere verletzt worden.

Quelle: ntv.de, AFP/dpa