Panorama
Sonntag, 27. September 2009

Australisches Wahrzeichen schwindet: "Zwölf Apostel"-Fels stürzt ein

Die Felssäule in der Mitte ist ins Meer gestürzt.
Die Felssäule in der Mitte ist ins Meer gestürzt.(Foto: dpa)

Die raue See hat in Australien erneut einen Felsen aus der berühmten "Zwölf Apostel"-Formation umgerissen. Damit stehen nur noch sieben der bis zu 60 Meter hohen Felssäulen, sagte eine Sprecherin des Port-Campbell-Nationalparks am Samstag. Die bizarren Felsen stehen zwischen Melbourne und Adelaide vor der Südküste im Meer. Sie sind in Australien in etwa so bekannt wie die "Lange Anna" vor Helgoland in Deutschland. Jährlich locken sie tausende Touristen an.

2005 war einer der größten Pfeiler weggebrochen.
2005 war einer der größten Pfeiler weggebrochen.

Erst im Juni war eine andere Touristenattraktion - ein 25 Meter hoher Gesteinsbogen - eingestürzt. Die "Zwölf Apostel" waren zuletzt vor vier Jahren dezimiert worden, als der größte von ihnen wegbrach. Ursache ist die natürliche Erosion. Der relativ weiche Kalkstein verliert jedes Jahr durch Wind und Wetter an Masse. Geologen gehen deshalb davon aus, dass auch die Tage der übrigen Apostel gezählt sind. "Die Formation wird weiterhin "Zwölf Apostel" heißen", sagte Sprecherin Jo Curkpatrick dem Sender ABC. "Es ist immer noch einmalig - egal, wie viele Apostel kommen und gehen."

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Quelle: n-tv.de

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