Politik
26.01.21

Person der Woche Putin hat offenbar Angst

Moskau geht brutal gegen Regimekritiker Nawalny und seine Protestbewegung vor. Offenbar wankt Putins Macht intern stärker, als man bislang dachte. Denn auch in der Wirtschaft kracht es. Und in Moskau kursieren bereits Nachfolger-Gerüchte. Vor allem ein Name macht die Runde.

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Bei Merkel entschuldigt Ramelow will Bild von sich korrigieren

Ramelows Geplauder in einem Chat bei Clubhouse über Candy-Crush-Spielereien während einer Sitzung hatte reichlich Kritik zur Folge. Thüringens Länderchef will sich dafür nicht weiter rechtfertigen. Aber er habe seine Lektion gelernt: "Die neue Medienkompetenz wird in Zukunft in Ramelows gemessen."

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Debatte um Schulöffnungen Kretschmann keilt gegen Kritiker

Baden-Württembergs Ministerpräsident wiegt bei Kindern und Jugendlichen "mit der Goldwaage". Daher prescht sein Land vor und öffnet Kitas und Grundschulen früher als andere. Kritik an dem Vorgehen wiegelt der Grünen-Politiker ab. Er bekommt bei seinen Plänen Druck vom Koalitionspartner.

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Impfstoff-Zwist mit EU Astrazeneca-Chef rechtfertigt sich

Der Druck wird größer: Am Abend bestellt die Europäische Union Vertreter von Astrazeneca ein. Hintergrund sind die angekündigten Lieferengpässe beim sehnsüchtig erwarteten Corona-Vakzin. Firmenchef Soriot stellt das Vorgehen Brüssels nun in einem schlechten Licht dar.

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Verzögerung bei Lieferung EU will Antworten von Astrazeneca

Die EU hat bei der Impfkampagne stark auf das Vakzin von Astrazeneca gesetzt. Nun kann der Hersteller nicht liefern wie geplant, das bringt die Programme der einzelnen Länder ins Wanken. Die Konzernmanager verweisen auf den zögerlichen Vertragsschluss. Heute werden sie erneut einbestellt.

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Der Fluch der 50 Die Lockerungen wird Merkel nicht mehr los

Merkel und die Länderchefs machen immer wieder denselben Fehler: Sie trauen den Deutschen nichts zu, winken schon beim Beschluss eines Lockdowns mit baldigen Öffnungen - quasi als Belohnung. Leckerlis sind aber was für die Hunde-Erziehung. Bürger muss man wie Erwachsene behandeln. Ein Kommentar von Frauke Niemeyer

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Merkel will das Reisen verbieten Fangt endlich mit dem Testen an!

Man müsse "den Flugverkehr so ausdünnen, dass man nirgendwo mehr hinkommt", soll Kanzlerin Merkel in einer internen Sitzung über die Corona-Pandemie gesagt haben. Vielleicht sollten die deutschen Behörden erst einmal anfangen, an Flughäfen zu kontrollieren. Ein Erfahrungsbericht. Von Nadja Kriewald

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Nach Abschied aus Washington Trump eröffnet Büro in Florida

In seiner Abschiedsrede erklärte der ehemalige US-Präsident Trump, er werde "in irgendeiner Form" zurückkehren. Gerüchte darüber, wie diese Rückkehr aussehen könnte, reichen von einer Partei-Gründung bis zur erneuten Kandidatur. Bis dahin wird seine Agenda aus einem Büro in Florida weitergeführt.

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Union lehnt ab Gewerkschaften wollen 600 Euro Hartz IV-Satz

Anfang Januar legt Arbeitsminister Heil einen Gesetzentwurf zu einer Hartz IV-Reform vor, der von der Union abgelehnt wird. Passend dazu verlangt nun ein breites Bündnis aus Verbänden und Gewerkschaften einen höheren Regelsatz von 600 Euro. Begründung: Teure Masken und Desinfektionsmittel.

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Oxfam: Ungleichheit wächst Corona bedroht Arme deutlich härter

In der Corona-Krise verfestigt sich die globale Ungleichheit und steigt weiter. In vielen Ländern sind es der Oxfam-Studie zufolge vor allem die Menschen mit Migrationshintergrund, die vom Lockdowns betroffen sind. Obendrein haben ärmere Länder einen erschwerten Zugang zu Impfstoffen. Fazit: Das Virus trifft nicht alle gleich.

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"Dann ist es trashig" Ramelow verteidigt sein "Merkelchen"

Die Corona-Gipfel zwischen Kanzleramt und Länderchefs fordern offenbar nicht die volle Aufmerksamkeit. In einer Runde in der App Clubhouse verrät Thüringens Ministerpräsident, was für Spiel-Rekorde er dabei auf seinem Handy erreicht. Dass er die Kanzlerin "Merkelchen" nannte, findet Ramelow nicht schlimm.

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